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Jürgen Trittin: Bürgerarbeit ohne Folgeprogramme

Bund lässt Arbeitslose „im Regen stehen“ Jürgen Trittin: Bürgerarbeit ohne Folgeprogramme

Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin (Grüne) wirft der CDU/SPD-Koalition in Berlin  vor, Langzeitarbeitslose „im Regen stehen“ zu lassen. Fast alle Projekte zur Förderung von Langzeitarbeitslosen liefen im Landkreis Göttingen bis Jahresende aus. Was danach komme, wisse man nicht genau. Fest stehe, dass es zum 1. Januar keine Ersatzmaßnahmen für die bisherige Bürgerarbeit geben werde, kritisiert Trittin.

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Jürgen trittin: Bund lässt Arbeitslose „im Regen stehen“

Göttingen. Der Abgeordnete hatte in einer Anfrage an die Bundesregierung nach Förderprojekten im  Wahlkreis Göttingen gefragt.

Das Arbeitsministerium verweist jetzt in seiner Antwort auf ein neues Bundesprogramm für die neue Förderperiode des Europäischen Sozialfonds ab 2015 unter anderem mit Lohnkostenzuschüssen. Eine Förderrichtlinie gibt es noch nicht. Laut Ministerium wurden im Zeitraum April bis September keine neuen Projektförderungen im Wahlkreis Göttingen bewilligt.

Nach Auskunft des Ministeriums würden im Zeitraum 2015 bis 2019 insgesamt höchstens 33 000 Menschen deutschlandweit gefördert werden, beklagt Trittin. „Bei einer Million Langzeitarbeitslosen, von denen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit etwa 300 000 als kaum noch vermittelbar gelten, ein Tropfen auf den heißen Stein.“

Was für Südniedersachsen abfalle, sei nicht abzusehen. Es sei auch nicht bekannt, welche Maßnahmen ab dem 1. Januar 2015 – also in sechs Wochen – wann und wo starteten. Seit 2011 arbeiteten im Landkreis 219 „Bürgerarbeiter“ unter anderem für Vereine, Gemeinden, Volkshochschule oder Naturpark Münden.

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©Richter