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Keine Einigung im ersten Anlauf

Ortsrat Duderstadt Keine Einigung im ersten Anlauf

Die Mitglieder des Duderstädter Ortsrates haben sich in ihrer konstituierenden Sitzung nicht in allen Punkten der Tagesordnung einigen können. So gingen die Entscheidungen über die Kontaktperson für die Jugend und die Arbeitsgruppe „Innenstadt“ noch einmal zur Beratung in die Fraktionen.

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Duderstadt. Einigkeit herrschte bei den Personalien des Ortsheimatpflegers und der Kontaktperson für Senioren, so dass Herbert Pfeiffer und Jürgen Rhode in ihren Ämter bestätigt wurden. Ebenfalls herrschte Einigkeit in der Besetzung der Arbeitsgruppen „Bäume“ und „Entwicklungskonzept Duderstädter Spielplätze“. Hier hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Rössing-Schmalbach vorgeschlagen, auf die übliche Berechnung nach dem Konzept Hare/Niemeyer zu verzichten und stattdessen aus jeder Fraktion einen Vertreter in die Gruppen zu entsenden.

In weiteren Punkten herrschte dann aber keine einheitliche Meinung im neuen Ortsrat. Statt der Benennung einer einzelnen Kontaktperson für die Jugend trug die SPD-Fraktionsvorsitzende Doris Glahn den Antrag von SPD, WDB und Grünen vor, einen Ausschuss zu bilden, der aus drei bis vier Mitglieder besteht, um die Jugendarbeit zu verstärken und die Jugendlichen in politische Entscheidungen einzubeziehen. Rössing-Schmalbach hingegen erklärte, dass die CDU keinen Ausschuss wolle, sondern lieber einen Obmann, der sich dann weitere Mitstreiter sucht. Der Antrag, das Thema noch einmal in den Fraktionen zu besprechen, kam von Lothar Dinges (WDB), der betonte, dass das Thema zu wichtig sei und man die Interessen der Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen müsse. Dazu erklärte der bisherige Amtsträger Alexander Gehrt (CDU), dass er die Arbeit in einem starken Team bevorzuge.

Vertagt wurde auch die Entscheidung zur Besetzung der Arbeitsgruppe „Innenstadt“. Hier wollte die CDU die Berechnung nach Hare/Niemeyer bei neun Mitgliedern, die ihnen vier Sitze, der SPD zwei und den übrigen Fraktionen einen Sitz gegeben hätte. Gegenvorschläge waren die Berechnung für sechs Sitze, die in der Abstimmung keine Befürworter fand, sowie die Besetzung nach Vorbild der anderen beiden Gruppen. Die Abstimmungen endeten jeweils mit neun Ja- und neun Nein-Stimmen bei einer Enthaltung.

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©Richter