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Jugendraum Landolfshausen wird aufgeständert

Im Gefahrenbereich Jugendraum Landolfshausen wird aufgeständert

Noch in diesem Jahr soll das Fundament für den Landolfshäuser Jugendraum gelegt werden. Die dafür vorgesehenen Container müssen wegen Hochwassergefahr aufgeständert werden.

Landolfshausen. Ein mögliches Jahrhunderthochwasser ist die vorerst letzte Hürde, die die Bürokratie der Gemeinde in den Weg gestellt hat.

Die Ratsmitglieder wollen am favorisierten Standort zwischen dem Bachlauf der Suhle und dem Dorfgemeinschaftshaus festhalten. Der liegt nach Berechnungen des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) aber in einem sogenannten HQ-100-Gebiet, einem Hochwasserbereich im Falle eines Jahrhunderthochwassers.

Das Fundament soll jetzt rund einen halben Meter höher werden als ursprünglich geplant. „Wir kommen um eine Aufständerung in Absprache mit dem Architekten nicht herum“, sagte Bürgermeister Michael Becker (SPD): „Ein Gutachten mit ungewissem Ausgang würde ebenfalls erhebliche Kosten verursachen.“

Der Jugendraum steht schon lange auf der Agenda der Gemeinde. Bis zum Verkauf des Gemeindehauses und dem Umzug der Verwaltung ins Dorfgemeinschaftshaus stockte das Verfahren. Dann fiel die Entscheidung für die Containerlösung mit Versorgungsleitungen. Und für die drängt jetzt die Zeit.

„Wir müssen wegen des Landeszuschusses schleunigst vorangehen“, sagte Becker. Einen Zuschuss gewähre auch der Landkreis Göttingen, dem der Bauantrag vorliege. „Für den Zuschuss sind die Fundamente entscheidend“, meinte auch Christa Diedrich (CDU): „Deshalb sollten wir so zügig wie möglich in die Gänge kommen.“

Die Kostenschätzung liegt zurzeit bei rund 40 000 Euro. Für den Jugendraum sollen zwei Container zu einem sechs mal fünf Meter großen Raum inklusive WC und Küchenzeile zusammengelegt werden. Die Gemeinde will die Jugendlichen nach der Kirmes, die am 31. Oktober in Landolfshausen gefeiert wird, einladen, um sie in die Pläne einzubinden.

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©Richter