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Junge Christen setzen Zeichen der Solidarität

Emmaus-Wettbewerb Junge Christen setzen Zeichen der Solidarität

In sechs Projekten beteiligten sich Jugendliche am Wettbewerb „Go for Heaven – verändere die Welt“. Krönender Abschluss der vom Dekanatsjugendzentrum Emmaus organisierten Aktion war gestern Nachmittag die Preisvergabe an die Siegergruppe im Rathaus.

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Mitmachen: Kinder zeigen Kreativität beim Basteln. 

Quelle: Walliser

Mädchen basteln aus Papier Portemonnaies, Jungen meistern einen Fußball-Parcours, während Altersgenossen ihre Treffsicherheit beim Dosenwerfen unter Beweis stellen. Zwischendurch sorgt das Kasperletheater für Zeitvertreib. Spaß und Bewegung waren Trumpf beim Kinderfest im Gerblingeröder Neubaugebiet, in das die Gruppe „Heavenkids“ zu einem Kindernachmittag eingeladen hatte. Lohn für die Mühen der Vorbereitung und das Engagement vor Ort: Die Jury erklärte später die himmlischen Kinder mit ihrem Projekt-Beitrag zu Siegern. Als Preis erhielten sie einen Scheck über dreihundert Euro.

„Wir hatten von dem Projekt gehört und dann wollten wir mitmachen“, erzählt Elisa Burkert, die sich mit vier Freundinnen beteiligte. „Mit den Vorbereitungen haben wir   vor ungefähr drei Wochen begonnen.“ Auch der soziale Aspekt kam nicht zu kurz. Es wurden Spenden für das Altenheim „Haus am Park“ gesammelt. 

Der „Go for Heaven“-Wettbewerb lehnte sich an die erfolgreiche 72-Stunden-Aktion des vergangenen Jahres an. Doch es gab einen wesentlichen Unterschied: Die Jugendlichen konnten sich dieses Mal ihren Beitrag frei aussuchen. Das Spektrum der Aktionen reichte vom Gestalten von Gemeindenachmittagen bis zu Auftritten in Altenheimen, vom Spendensammeln für kranke Kinder bis zum Verteilen von Luftballons.

Den zweiten Platz belegten die Gruppen „Messdiener Duderstadt“ und „Duderstädter Jugend“, die mit einem Tag in der Autostadt Wolfsburg belohnt wurden. Die drittplatzierten Gruppen „Messdiener der Mitte Krebeck“, „Ein Herz für Kinder“ und „The Helpers with heart“ erhielten einen Kinogutschein. 

„Alle Projekte haben ein Zeichen der Solidarität gesetzt“, würdigte Annelore von Hof für die Stadt Duderstadt. „Ihr habt euch um Menschen gekümmert, für die ihr in eurer Freizeit vielleicht ein Stück Himmel auf die Erde geholt habt.“ Mit ihrer Teilnahme hätten die Jugendlichen gezeigt, dass sie mit offenen Augen durch die Welt gehen und da anpacken, „wo schon lange Hilfe nötig  wurde“.

Lob kam auch von Kaplan Martin Marahrens: „Ihr habt Mut bewiesen, euch darauf eingelassen zu haben“, so der Dekanatsjugenseelsorger.

Von Axel Artmann

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