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Jungpfadfinder legen Blühstreifen im Flecken Gieboldehausen an

Buddeln für bunte Wiese Jungpfadfinder legen Blühstreifen im Flecken Gieboldehausen an

Jungpfadfinder des Gieboldehäuser Stammes St. Laurentius legen in diesen Tagen an verschiedenen Stellen im Flecken kleine Blühstreifen an, damit Bienen, Wildbienen und Hummeln im Spätsommer etwas zu fressen finden und deren Nachwuchs gesichert ist. Bauhof und die Verwaltung des Fleckens haben hierfür zehn kommunale Kleinflächen bereitgestellt, hinzu kommen bislang drei weitere Flächen von Privatleuten.

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Buddeln obere Bodenschicht um: Jungpfadfinder im Schlosspark.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. 15 Mädchen und Jungen zeigten am Montagabend im Schlosspark, dass sie einen grünen Daumen besitzen.

Sie haben an einer zentralen Stelle, an der einmal eine riesige Linde und danach ein Rosenbeet gestanden hat, „eine kleine Schicht des Bodens umgegraben, umgeklappt und fein gemacht“, erläutert Jungpfadfinderleiter Theodor Sommer.

In Kürze werden die jungen Pfadfinder nach seinen Worten damit beginnen, den von der Gieboldehäuser Firma Ripping gespendeten Samen einzusäen. „Dann machen wir es noch mal ein bisschen gerade, damit es hoffentlich eine schöne bunte Blühwiese wird, von der die Natur etwas hat und die Besuchern des Parks Freude bereitet“, so Sommer.

Gesät werden ein- und zweijährige Wildblumenarten, die im Sommer und Spätsommer über längere Zeit blühen und alle nektarfähig sind. Voraussetzung dafür ist ein „schön aufgelockerter Boden, der nicht so bröselig wie nach dem Pflügen, sondern schon krümelig ist.“ Ein wichtiger Aspekt der Naturprojekte der Pfadfinder sei, „nachhaltiges Denken zu fördern“. Sommer: „Es sind keine Eintagsfliegen, man kann die Projekte über längere Zeit begleiten.“

Den jungen Pfadfindern machten die Arbeiten im Freien viel Spaß: „Ich finde es gut, etwas für die Natur zu tun und man hat ein Erfolgserlebnis“, so die 13-jährige Anne Osburg. „Wenn die Blumen blühen, kann ich sehen, was ich geschaffen habe. Das finde ich besonders schön“, sagt die elfjährige Theresa Kerl.

Aaron Goldmann gefällt es, „dass man einfach mal richtig rumbuddeln kann.“ Dem 13-Jährigen bereitet es große Freude, „etwas in der Natur zu machen, das bin ich gewohnt, denn mit meinem Vater gehe ich immer Holz machen.“

Von Axel Artmann

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