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Käufer für Gemeindehaus Landolfshausen gefunden

Künstler will möglichst schnell einziehen Käufer für Gemeindehaus Landolfshausen gefunden

Die Gemeinde Landolfhausen hat ihr historisches Gemeindehaus neben der Kirche verkauft – jedenfalls, so gut wie. Jetzt drängt die Zeit. Die Gemeinde muss ihr Büro noch im Juli räumen. Auch ein Mieter muss ausziehen, um eine Übergabe bis zum 1. August hinzubekommen. Der Rat der Gemeinde billigte den Verkauf für 25 000 Euro während seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

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Gemeindehaus in Landolfshausen: Für das historische Gebäude gibt es einen Käufer.

Quelle: Richter

Landolfshausen. Jetzt muss ein Plan her, wo die Gemeindeverwaltung nach einem Übergangsprovisorium im Dorfgemeinschaftshaus unterkommen soll.

Pläne für einen Jugendraum aus zwei Containern neben dem Dorfgemeinschaftshaus wurden erst einmal aufgeschoben. Möglicherweise kommt auch ein Anbau für Jugendraum und Gemeinde in Betracht. Das 130 Jahre alte Baudenkmal in der Straße Unterdorf 14, das ehemalige Schulgebäude der Gemeinde, steht bereits länger zum Verkauf.

Jetzt wolle ein aus Bösinghausen stammender Künstler aus Leipzig möglichst schnell einziehen, teilte Bürgermeister Michael Becker (SPD) im Rat mit. Der Maler Julius Hofmann benötige auch Platz für seine zwei mal drei Meter großen Bilder.

Die Familie wolle sich in die Gemeinde einbringen und beispielsweise Kindermalkurse anbieten. Becker zufolge ist der derzeitige Mieter bereit, zum 31. Juli auszuziehen. Die Gemeinde biete Hilfe beim Umzug an, sagte Becker. Vereinbart sei, dass die Feuerwehrsirene auf dem Dach bleibe.

Die Gemeindeverwaltung ist bereits dabei, alte Akten auszulagern. Ein Teil wird im Samtgemeinderathaus in Ebergötzen untergebracht. Das Gemeindebüro wird vorübergehend im Schützenraum des Dorfgemeinschaftshauses eingerichtet. Ein teil der Einrichtung wird auf dem Sperrmüll landen.

Der Umzug noch im Juli werde eine „sportliche“ Aufgabe, ahnt der Bürgermeister. Ratsmitglieder müssten mithelfen. Nun müsse in Ruhe überlegt werden, wie es weitergehe. „Wir werden uns mit Sicherheit nicht für einen utopischen Bau hoch verschulden“, sagte Becker. Die Gemeinde habe für das DGH bereits 350 000 Euro aufgenommen.

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©Richter