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Kampfmittelräumer sondieren Uferbereiche im Seeburger See

Suchboot im Einsatz Kampfmittelräumer sondieren Uferbereiche im Seeburger See

Eine Fachfirma hat am Mittwoch mit der Suche nach möglichen weiteren Mörsergranaten im Seeburger See begonnen. Nach dem Fund von vier amerikanischen Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bernshausen in der vorigen Woche beauftragte die Samtgemeinde Radolfshausen die Bergungsfirma damit, die Seebereiche um Freibad und Bootsstege in Seeburg und Bernshausen zu untersuchen. Der Bade- und Bootsbetrieb ist weiterhin untersagt.

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Suche nach alten Granaten im Seeburger See: Bergungsfirma aus Celle setzt Spezialboot mit Detektoren und Echolot ein.

Quelle: Richter

Seeburg/Bernshausen. Mitarbeiter der Schollenberger Kampfmittelbergung GmbH untersuchen den Seegrund mittels mehrerer Sonden, die am Bug eines Bootes angebracht sind. „Die Aufzeichnungen der Metalldetektoren werden ausgewertet und wenn nötig, wird unser eigener Tauchtrupp eingesetzt“, sagte Schollenberger-Mitarbeiter Christian Kahl. Das Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern und Hauptsitz in Celle zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Fachunternehmen in Deutschland.

 
Unterdessen müssen neben dem Freibad auch Angel- und Segelvereine ihre Aktivitäten am See unterbrechen. Besonders zu leiden unter mangelnden Besuchern hat der Kiosk mit Biergarten am Freibad. Gäste gebe es so gut wie keine mehr, beklagte Pächterin Angela Kunze. Auch die Mini-Golf-Anlage sei seit zwei Tagen geschlossen. So könne es nicht weitergehen.

 
Am Pfingstmontag hatten Angler neben einem Bootssteg in Bernshausen alte Granaten auf dem Seegrund entdeckt und selbst eine aus dem Wasser gefischt.

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©Richter