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Kaninchenschau in Duderstadt

155 Kaninchen Kaninchenschau in Duderstadt

In der Halle der Reisetaubenvereinigung in der Max-Näder-Straße zeigt der Kaninchenzuchtverein F 146 Duderstadt an diesem Wochenende 155 Tiere aus 18 Rassen oder Farbschlägen. Die Schau ist am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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Einzigartiges und Außergewöhnliches

155 Kaninchen sind bei der Ausstellung des Duderstädter Kaninchenzüchtervereins zu sehen.

Quelle: Bänsch

Duderstadt.  In der Halle der Reisetaubenvereinigung in der Max-Näder-Straße stellt der Kaninchenzuchtverein F 146 Duderstadt an diesem Wochenende 155 Tiere aus 18 Rassen oder Farbschlägen aus. Zuvor wurden die Tiere von Preisrichtern bewertet. Ein Zwergwidder erreichte dabei 98 von 100 möglichen Punkten. 

„Die Züchter sind insgesamt zufrieden mit den Bewertungsergebnissen“, sagte Pressesprecherin Ellen Rümenapf. Dabei sei erfreulich, dass in diesem Jahr einige Plätze an Mitglieder vergeben wurden, die darauf hingearbeitet haben.

Kaninchenschau des Vereins F 146 Duderstadt

Traumergebnis für neuen Vereinsmeister

Das Traumergebnis von 98 Punkten erzielte der neue Vereinsmeister Werner Grüneklee mit einem Kleinwidder weiß mit roten Augen. Dazu gab es mit Tom Oehse einen neuen Jugendvereinsmeister. Der 16-Jährige hat sich auf Rheinische Schecken spezialisiert. „Als ich sie gesehen habe, gefiel mir die Rasse sofort“, erzählte er. Durchschnittlich zwei Stunden am Tag kümmert er sich um seine Tiere. „Sie zahlen es mit Leistung zurück“, sagte er stolz. Rümenapf ergänzte, dass er sich eine Rasse ausgesucht habe, die wegen ihrer Größe schwieriger zu züchten sei. „Das Zuchtjahr beginnt im Oktober“, erzählt die Züchterin. Bei ihren kleineren Rassen müssten die Jungtiere aber zum Beispiel erst im Frühjahr da sein.

Optimales Futter für optimale Ergebnisse

Info

Die Kaninchenschau ist auch am Sonntag von 9 bis 17 Uhr zu sehen in der Halle der Reisetaubenvereinigung in der Max-Näder-Straße.

Um optimale Zuchtergebnisse zu erzielen, sei auch ein optimales Futter notwendig, erklärte Rümenapf: „Die Kaninchen bekommen unter anderem Vitamine.“ Außerdem mische sie das Futter mit Cerealien. Allerdings müsse man bei jedem Tier den Bedarf individuell zusammenstellen. „Man muss die richtige Balance finden, wieviel das Tier bekommen darf.“ 

In Rümenapfs Familie sind alle begeistert von der Kaninchenzucht. Trotz der Niedlichkeit sei es aber keine normale Haustierhaltung. „Auch wenn die Tiere handzahm sein sollten, sind sie nicht zum Knuddeln da“, so Rümenapf, die aber zugibt, dass sie sich zumindest von den kleinen Farbenzwergen immer wieder dazu verleiten lasse. „Und natürlich hat jeder in unserer Familie seine Favoriten.“ Allerdings verschweigt sie auch nicht, dass immer wieder Tiere geschlachtet werden, denn sie könnten nicht alle behalten. Dazu nennt sie einen weiteren Aspekt: „Ich weiß, womit ich meine Tiere gefüttert habe und damit auch, was für Fleisch ich esse.“ 

Großes Interesse beim Vereinsnachwuchs

Nicht nur in Rümenapfs Familie sind die Kinder eifrig bei der Sache. „Wir haben mehrere Kinder im Verein, die sich intensiv mit den Tieren beschäftigen“, so die Pressesprecherin abschließend.

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