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Kanonenbahn-Brand: Polizei verhaftet Verdächtigen

Mühlhausen Kanonenbahn-Brand: Polizei verhaftet Verdächtigen

Wegen mehrfacher mutmaßlicher Brandstiftung hat der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mühlhausen Dienstagmittag einen Haftbefehl gegen einen 25-Jährigen aus dem Kyffhäuserkreis erlassen. Unter anderem soll er den Brand am Bahnhof der Kanonenbahn in Lengenfeld unterm Stein gelegt haben.

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Mühlhausen/Lengenfeld. Wie Thomas Soszynski, Pressesprecher der Landespolizeiinspektion Nordhausen mitteilte, hätten erste Ermittlungen die Kriminalpolizei auf die Spur des Verdächtigen geführt, nachdem in der Nacht zu Sonntag in Rottleben ein Auto in Flammen aufging. Der Halter eines weiteren Autos habe den Brand gerade noch rechtzeitig entdeckt und Schlimmeres verhindert. Der Verdächtige sei am Montagmorgen vorläufig festgenommen worden.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an

Bei den weiteren Ermittlungen ergaben Hinweise, dass der 25-Jährige auch als Verdächtiger zu weiteren Brandlegungen in Frage komme, so Soszynski weiter. So stehe der junge Mann im Verdacht bereits mehrere Brände in Rottleben und der Umgebung von Bad Frankenhausen gelegt zu haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass er auch für die Brandstiftung an der Eingangstür des Sondershäuser Amtsgerichtes und den Brand am Bahnhof der Kanonenbahn in Lengenfeld unterm Stein verantwortlich sei.

Nachdem sich die Verdachtsmomente gegen den Beschuldigten auch zu anderen Straftaten erhärteten, stellte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehles. Die Ermittlungen werden nach Soszynkis Angaben noch längere Zeit andauern.rf

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©Richter