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Kartoffeln profitieren vom Eichsfelder Boden

Durchschnittlichen Erträgen Kartoffeln profitieren vom Eichsfelder Boden

Von Mini-Knollen und schlechter Ernte war die Rede. Sogar über steigende Preise für Pommes Frites wurde gemunkelt. Aufgrund der Witterung falle die Kartoffelernte in diesem Jahr schlechter aus als sonst, hieß es bereits vor Wochen.

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Auf dem Vollroder im Einsatz: Edeltraud Kracht und Birgit Trümper sortieren die geernteten Kartoffeln.

Quelle: OT

Das Eichsfelder Tageblatt hat nachgefragt: bei Rudi Trümper vom Kartoffelhof in Bilshausen sowie bei Kreislandwirt Hubert Kellner.
Mit einer „durchwachsenen und durchschnittlichen Ernte“ rechnet Kartoffelbauer Trümper, der fünf Hektar seiner Ländereien mit Erdäpfeln bestellt hat. Bei den Frühkartoffeln seien kleinere Knollen und somit Einbußen bei den Erträgen zu verzeichnen gewesen, berichtet der Bilshäuser. Die Ernte bei den zurzeit gerodeten Kartoffeln, die Landwirte sprechen von der „Mittelfrühen Kartoffel“, falle jedoch durchschnittlich aus. „Wir können nicht klagen“, so Trümper.

„Eine Prognose über die Ernte der Spätkartoffeln kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeben, ansonsten bleiben meine Preise aber unverändert“, erläutert der Bilshäuser, der gestern mit seinem Vollroder in der Nähe des Höherbergs im Einsatz war. Die Sorte Princess fährt der Direktvermarkter ein. Trümper wies darauf hin, dass es bei der Ernte regionale Unterschiede gebe. Im Wechsel von extremer Trockenheit und Nässe könnte der mit Lehm durchsetzte Boden im Eichsfeld vorteilhafter sein, als beispielsweise der Lössboden in der Lüneburger Heide. Kreislandwirt Hubert Kellner sind im Laufe der Kartoffelernte von den Landwirtskollegen bislang keine Klagen zu Ohren gekommen, hingegen aber beim Getreide: „Der letzte Weizen muss endgültig vom Stengel“.

Der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Göttingen richtet seinen Blick bereits auf die bevorstehende Rübenkampagne. „Übernächste Woche wird mit der Rübenernte begonnen“, so der Desingeröder. Nach ersten Proberodungen könne auch bei den Rüben mit einer durchschnittlichen Ernte gerechnet werden.
Die Zuckerrübenfabriken seien auf die Anlieferungen der Rübenernte eingestellt, erläutert Kellner. In Nordstemmen sei die Fabrik ab dem 17. September geöffnet, in Schladen, ab 20. September.

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