Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Katholiken feiern 90 Jahre Christkönigskreuz

Euzenberg Katholiken feiern 90 Jahre Christkönigskreuz

Gleich mehrere König- und Kaiserreiche gingen mit dem Ende des Ersten Weltkriegs unter. Um Jesus Christus als König der Welt zu ehren, führte Papst Pius XI. 1925 das Christkönigsfest ein. Im Jahr darauf entstand auf dem Euzenberg ein Christkönigskreuz. Das wird am Sonntag, 18. September, gefeiert.

Voriger Artikel
Freifläche auf Euzenberg brennt
Nächster Artikel
Pfarrhaus erhält neues Erscheinungsbild

1926 entstand das Christkönigskreuz auf dem Euzenberg bei Duderstadt.

Quelle: OT

Duderstadt. „Bernhard Leineweber, der Bruder meines Großvaters, kam mit einem Bekleidungshaus in Berlin-Zoo zu Wohlstand“, berichtet Bernhard Leineweber aus Nesselröden. Der Kaplan von Westerode habe seinen Großonkel bei einem Besuch in der Heimat dafür gewonnen, die Kosten für den 26 Meter hohen Betonturm mit dem Kreuz zu übernehmen. „Die Kirchengemeinde Westerode stellte das Grundstück“, weiß Leineweber. „Der Turm wurde ohne Kran und Betonpumpen errichtet“, erläutert Manfred Bause, Duderstadts ehemaliger Bauamtsleiter. Propst Josef Stübe weihte das Bauwerk ein.

 

Prozessionen seit 1999

 

Seit dem Jahr 1999 gibt es auf Anregung des Hildesheimer Bischofs Prozessionen aus den umliegenden Dörfern hinauf auf die 286 Meter hohe Erhebung. Seit 2000 finden sie jeweils im September statt, wenn die Katholiken das Fest der Kreuzerhöhung feiern.

Info

Die Jubiläumsandacht am Sonntag, 18. September, um 15 Uhr gestaltet der Pfarrgemeinderat zusammen mit Altpropst Wolfgang Damm. Fußgruppen starten um 14 Uhr in Duderstadt am St.-Martini-Krankenhaus, in Nesselröden, Am Steinmeck, in Westerode, An der Klus, sowie in Tiftlingerode und Werxhausen jeweils an der Kirche.

Das Bauwerk auf dem Euzenberg ist 2004 saniert worden. „Es gab Witterungsschäden“, berichtet Bause, unter dessen Leitung die Arbeiten erfolgten. Damals erhielt der Turm eine Außentreppe. Besucher können seither oben einen atemberaubenden Ausblick auf die Goldene Mark mit dem Seeburger See und dem Harz im Hintergrund genießen.

 

"Künftig soll der Turm abends angestrahlt werden"
Gerd Goebel, Ortsbürgermeister in Tiftlingerode (CDU)

 

„Künftig soll der Turm abends angestrahlt werden“, kündigt Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU) an. Ein erster Kostenvoranschlag habe sich auf unbezahlbare 60.000 Euro belaufen. Nun plane der Ortsrat eine Anlage, bei der der Strom nicht aus dem Netz, sondern aus Solarzellen komme. Ein Speicher sei nötig. Die Anlage müsse zudem sicher gegen Vandalismus sein, betont Goebel.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter