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Katholiken wollen in der Kirche Theater spielen

Duderstadt Katholiken wollen in der Kirche Theater spielen

In der Kirche Theater spielen will eine Gruppe, die sich derzeit in der katholischen Gemeinde St. Cyriakus in Duderstadt zusammenfindet. Locker und kreativ setzt sie sich mit Themen rund um Kirche, Glauben und Leben auseinander. Die Ergebnisse möchte sie in Gottesdiensten präsentieren.

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Spielen die Schöpfung nach: Petra Knöchelmann, Gerdi Fricke und Matthias Kellner.

Quelle: mic

Duderstadt. „Schauspiel spricht Menschen ganz anders an als eine Predigt“, meint die freiberufliche Theaterpädagogin Gerdi Fricke. Schauspiel komme gegebenenfalls auch ohne Worte aus. „Theater bietet immer mehrere Perspektiven“, ergänzt Matthias Kellner. Er hat gemeinsam mit Fricke bereits Szenen bei den Glaubenswerkstätten, ganztägigen Veranstaltungen der Gemeinde, gespielt.

Freikirchen

Info

Die Kirchentheatergruppe trifft sich am Donnerstag, 26. Januar, um 19.30 Uhr im Duderstädter Pfarrheim St. Cyriakus, Bei der Oberkirche.

„Dabei kam uns die Idee, noch andere dafür zu gewinnen und eine feste Gruppe zu bilden“, berichtet Fricke. Sie würden bei besonderen Gottesdiensten oder bei kirchlichen Treffen auftreten. Sie selbst beschäftige sich seit Jahren mit Kirchentheater. Bei Drama Ministry in Darmstadt habe sie eine Fortbildung zur christlichen Theatertrainerin absolviert. „Dort waren vor allen Theaterbegeisterte aus Freikirchen aktiv“, erzählt sie.

Einführung ins Thema

„Mit einem kleinen Theaterstück lässt sich Aufmerksamkeit schaffen und in ein Thema einführen“, meint Petra Knöchelmann, eine Freundin von Fricke. Gemeinsam erarbeite sich die Gruppe ein Thema und vertiefe so den eigenen Glauben. Kellner interessieren vor allem die schwierigen Figuren der Bibel. Er will zum Beispiel wissen, was in Judas vorging, dem Jünger, der Jesus an die Römer verriet.

Requisitenkoffer

„Was wir genau machen werden, ist noch offen“, betont Theaterpädagogin Fricke. Sie hofften auf Mitstreiter, die sich mit ihren Ideen einbringen würden. Fest stehe, dass sie selbst Szenen entwickeln und keine fertigen Stücke spielen wollten. „Was am Ende herauskommt, ist eine Überraschung“, meint Knöchelmann und hebt ein kleines, weißes Paket mit schöner Schleife aus Frickes Requisitenkoffer in die Höhe.

Schöpfung

Wie die Arbeit aussehen könnte, demonstrieren die drei am Thema Schöpfung. Darum geht es bei der nächsten Duderstädter Glaubenswerkstatt am Sonntag, 26. März. Fricke holt aus ihrem Koffer blaue Tücher und improvisiert gemeinsam mit Kellner die Urflut, aus der Knöchelmann eine rote Blume aufsteigen lässt.

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©Richter