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Katlenburg-Lindau: Finanzdecke wird dünner

Haushalt der Gemeinde Katlenburg-Lindau Katlenburg-Lindau: Finanzdecke wird dünner

Mit einem ausgeglichenen Haushalt ist die Gemeinde Katlenburg-Lindau ins neue Jahr gegangen. Das war auch schon in den Vorjahren der Fall, die Finanzdecke für 2015 ist allerdings dünner geworden. „Auch diesmal konnte der Etat noch ausgeglichen werden, es wird aber schwieriger, der Spielraum für Investitionen geringer“, sagt Bürgermeister Uwe Ahrens (parteilos).

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Bürgermeister der Gemeinde Katlenburg-Lindau: Uwe Ahrens (parteilos).

Quelle: Hinzmann

Lindau. Nur durch Einsparungen bei Unterhaltungskosten – vom Energieverbrauch bis zur Pflege der Grünflächen – habe ein Defizit verhindert werden können.

In Lindau soll in diesem Jahr die Stadtsanierung abgeschlossen werden und die Schlaglochpiste Helmut-Krüger-Straße im Neubaugebiet eine Rohdecke bekommen. Das soll auch die Chancen für die Grundstücksvermarktung erhöhen. Nach dem Umzug des Max-Planck-Instituts nach Göttingen will die Gemeinde bei der Nachnutzung  des Areals ebenso am Ball bleiben wie bei der Wiederansiedlung eines Einzelhandelsmarktes in Lindau. Das Gutachten, das der Landkreis Northeim dafür verlangt hat, soll in Kürze vorliegen.

Der ausgeglichene Ergebnishaushalt der Gemeinde Katlenburg-Lindau hat ein Volumen von rund 9,5 Millionen Euro, im Finanzhaushalt klafft eine Lücke von 140 000 Euro. Dennoch könne die Entschuldung fortgesetzt werden, da die Tilgungszahlen über der Kreditermächtigung liegen würden, sagt Ahrens.

Wegen des Einwohnerrückgangs bekommt die Gemeinde einen geringeren Anteil an der Einkommenssteuer, bei der Gewerbesteuer erwartet Ahrens Einnahmen in Höhe des Vorjahres: „Leider gibt es bei uns keine Steigerung wie in anderen Gemeinden.“ Gestiegen sind hingegen die Kosten für den Personal, Defizitausgleich der Kindertagesstätten und Kreisumlage.

Trotz des schwierigeren finanziellen Umfelds werden die Hebesätze und Gebühren nicht erhöht. Die Grundsteuer für bebaute Grundstücke bleibt bei 360 Prozent, für unbebaute Grundstücke bei 370 Prozent, die Gewerbesteuer bei 380 Punkten.

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©Richter