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Kehraus in Duderstadt nach dem Jahreswechsel

Überreste des Silvesterabends Kehraus in Duderstadt nach dem Jahreswechsel

Vier Mann vom Bauhof, einige Stunden Zeit – und schon sind die gröbsten Spuren der Silvesternacht im Bereich der Stadt Duderstadt wieder beseitigt.

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Bauhof-Mitarbeiter Olaf Linnemann fegt das Gröbste zusammen, bevor die Kehrmaschine zum Einsatz kommen kann.

Quelle: Richter

Duderstadt. Mit Kehrmaschine, Besen und Schaufeln hat das Team von Bauhofleiter Frank Widera den Freitagvormittag verbracht, um insbesondere an den Eingängen zur Stadt wieder für Ordnung zu sorgen: Pappschachteln, Sektflaschen, Raketenstiele und andere Hinterlassenschaften der Feiernden haben die Bauhofmitarbeiter zusammengefegt und eingesammelt.

Gut zwei Kubikmeter Müll seien dabei zusammengekommen, sagt Widera. Zugleich war Wallläufer Manfred Hilmer unterwegs, um mit der Hand den Müll auf dem Wall und im Stadtpark aufzunehmen und wegzuwerfen.

„Zunächst haben wir uns die Schwerpunkte vorgenommen“, erklärt Widera das Vorgehen. Schließlich habe die Stadt ein Interesse daran, sich Besuchern wieder sauber zu präsentieren. Dazu gehörten insbesondere die Stadteingänge, aber – und das in dieser konzentrierten Form offenbar erstmalig bei diesem Jahreswechsel – der Bereich vor der Eichsfeldhalle.

Dort habe eine große Menge Müll gelegen, beschreibt Widera. Allerdings habe der Bauhof es bei der Beseitigung an dieser Stelle besonders leicht gehabt: Auf dem gepflasterten Boden konnte alles maschinell abtransportiert werden – und damit sei schnell wieder ein sauberes Ergebnis hergestellt worden, so Widera.

"Ganz schnell wieder Ordnung“

Anders sehe es aus, wenn umherfliegende Überreste von Knallern beispielsweise in städtischen Blumenrabatten oder Grünflächen landeten. „Da ist dann Handarbeit angesagt“, erklärt Widera. Um diese kleinteilige Arbeit werde man sich in der kommenden Woche kümmern.

Grundsätzlich gehöre es für die Mitarbeiter des Bauhofes zum Job, Sauberkeit und Ordnung nach Großveranstaltungen wieder herzustellen. Dabei sei es nicht einmal überall die Pflicht der Stadt. Grundstücke im Eigentum der Stadt müssten selbstverständlich gereinigt werden, aber an vielen anderen Stellen wären eigentlich die Hauseigentümer gefragt: Gehweg, Gosse und die halbe Straßen müssten eigentlich privat gekehrt werden.

Aber nach Silvester, nach Großveranstaltungen und beispielsweise Karneval werde da schon einmal das ein oder andere Auge zugedrückt. Dennoch: „Wenn alle Bürger im Bereich ihres Grundstücks mit anfassen, haben wir ganz schnell wieder Ordnung“, ruft Widera auf, sich am Kehraus zu beteiligen.

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©Richter