Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Kein Anschluss für Gerblingerode

Einwendungen gegen Verlegung der Bundesstraße 247 Kein Anschluss für Gerblingerode

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat am Dienstag im Duderstädter Rathaus den ersten Erörterungstermin zum Planfeststellungsverfahren der Verlegung der Bundesstraße 247, Ortsumgehung Duderstadt, ausgerichtet. Es gab 95 private Einwendungen sowie 15 von Trägern öffentlicher Belange.

Voriger Artikel
Prozessende nach wenigen Minuten
Nächster Artikel
Vorfahrt missachtet: 13.000 Euro Schaden
Quelle: Vetter (Symbolbild)

Duderstadt. Dem Wunsch nach einer Anbindung Gerblingerodes, vorgetragen von Duderstadts Stadtplanungs-Fachbereichsleiter Rudolf Wengerek und Gerblingerodes Ortsbürgermeister Dieter Thriene (CDU), bescheinigte Projektleiterin Elke Rasch vom Geschäftsbereich Goslar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr keine Hoffnung.

Sie läge jeweils zu nah am geplanten Tunneleingang und der davor liegenden Auffahrt. Auch Thrienes Einwand, dass ein Ort mit rund 2000 Einwohnern abgeschnitten sei, während zum Beispiel Westerode drei Anbindungen habe, stimmte die Projektleiterin nicht um: „Ein eigener Anschluss würde nur zur Verlagerung der Verkehrsbelastung vom Norden des Ortsteils in den Westen führen, nicht zu einer Entlastung.“ Darüber hinaus gebe es keine gesetzliche Bestimmung darüber, dass ein Ort ab einer bestimmten Größe an eine Umgehung angebunden werden müsse. „Für einen Anschluss zählt nur die verkehrliche Notwendigkeit“, so Rasch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter