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Kein Geld für geplatzte Sitzung in Duderstadt

Verzicht Kein Geld für geplatzte Sitzung in Duderstadt

Die Mitglieder des Ortsrates der Stadt Duderstadt verzichten auf das Sitzungsgeld für die im September wegen verpasster Antragsfristen vertagte Sitzung. Dafür sprachen sich die Kommunalpolitiker während ihrer jüngsten Sitzung einhellig aus.

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Quelle: Thiele (Symbolfoto)

Duderstadt. Somit werden pro Politiker einmal 16,20 Euro Aufwandsentschädigung für die 14. und 15. Sitzung des Ortsrates zusammen fällig.

Die Frage nach einer doppelten Aufwandsentschädigung war im Anschluss an eine Sitzung des Gremiums im September aufgekommen. Diese hatte gerade einmal 27 Minuten gedauert, da bereits die Feststellung einer ordnungsgemäßen Ladung und Tagesordnung nicht möglich war: Anträge und Vorlagen waren den Mitgliedern des Ortsrates erst nach Ablauf der Wochenfrist beziehungsweise gar nicht zugestellt worden.

Zunächst sollte nur ein einzelner Tagesordnungspunkt auf die nächste Sitzung vertagt werden, dann stimmte die Mehrheit dafür, die gesamte Veranstaltung abzubrechen und nachzuholen. Im Anschluss hatten Bürger die Befürchtung geäußert, durch den Abbruch könnten Steuergelder verschwendet werden.

Der kürzesten Sitzung des Ortsrates im September folgte eine besonders lange im Oktober: Der öffentliche Teil endete nach rund vier Stunden – und ihm schloss sich erst der nichtöffentliche an. „Das sind hart verdiente 16 Euro“, kommentierte Grünen-Politiker Jochen Mitschke mit Blick auf die geplatzte Sitzung augenzwinkernd.

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©Richter