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Keine Rasche Lösung für Gieboldehäuser Jugendhaus in Sicht

An einem Tiefpunkt angelangt Keine Rasche Lösung für Gieboldehäuser Jugendhaus in Sicht

Die Jugendlichen kommen und gehen, die Diskussionen über das Jugendhaus in der Fleckenstraße ebenfalls. Zurzeit ist der Treffpunkt wieder einmal an einem Tiefpunkt angelangt. Das Haus ist verwaist und verwahrlost, eine rasche Lösung nicht in Sicht.

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Das Jugendhaus in der Fleckenstraße in Gieboldehausen.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. „Das Jugendhaus ist seit einiger Zeit geschlossen und in einem desolaten Zustand, die Teamleiter haben sich zurückgezogen“, berichtete Samtgemeinde-Jugendreferent Dieter Seliger im Kulturausschuss des Fleckens, der Eigentümer des Fachwerkhauses ist. Ende vergangenen Jahres wurden bei einem Einbruch Fernseher und Spielekonsole gestohlen, es gibt keine Küche mehr, die komplette Elektrik müsste erneuert werden. „Bedarf ist da, aber kein Zuspruch“, meinte Seliger. Bei einer Umfrage unter den Jugendlichen des Ortes habe es 30 Rückmeldungen gegeben. Fast alle würden das Haus gerne nutzen, aber nicht im derzeitigen baulichen Zustand. Das können die Jugendlichen nicht selbst bewerkstelligen, und dem klammen Flecken fehlt das Geld.

Seliger sprach sich gegen Schließung, Umnutzung oder Verkauf des Hauses aus – Forderungen, die immer wieder einmal erhoben werden. Um die Jugendarbeit dort wieder ins Rollen zu bringen, müsse das Haus renoviert werden: „Wir sollten versuchen, es bis zum Herbst in einen annehmbaren baulichen Zustand zu bringen.“ Seliger regt an, die Nutzung künftig auf das Erdgeschoss zu konzentrieren.

„Es wäre schade, wenn das Haus nicht mehr betrieben würde“, sagte Bürgermeisterin Maria Bock (CDU). Das Interesse sei groß, der Zustand mit total verdrecktem Teppichboden, freiliegenden Leitungen und anderen Sicherheitsmängeln erfordere aber Investitionen, die in den fünfstelligen Bereich gehen würden: „Der Rat muss sich Gedanken machen, wie es weitergeht.“ Unterstützung erhofft man sich nicht nur vom Landkreis, der auch mit seiner aufsuchenden Jugendarbeit in das Gieboldehäuser Projekt involviert ist. Verwaltungsvertreterin Christiane Kutzborski merkte an, dass über eine energetische Sanierung bei dezidierter Projekterläuterung auch eine Förderung über die N-Bank möglich wäre.

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