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Keine Rettung für Schloss Herzberg in Sicht

Podiumsdiskussion Keine Rettung für Schloss Herzberg in Sicht

Ohne greifbare Ergebnisse ist im Schloss Herzberg am Mittwochabend eine groß angelegte Podiumsdiskussion  zur Rettung des vom Echten Hausschwamm betroffenen Gebäudes zu Ende gegangen. Tatsache ist, dass der Schwammbefall bereits größere Teile des mächtigen Gebäudekomplexes befallen hat – unter anderem das im Schloss untergebrachte Amtsgericht. 

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Schloss Herzberg: Außen makellos, innen wütet der Echte Hausschwamm.

Quelle: OT

Die Sanierung aller Gebäude-Trakte soll etwa 18 Millionen Euro kosten, eine Summe die, das Land nicht aufbringen kann, wie der stellvertretende Referatsleiter des Finanzministeriums, Manfred Genderka in der Diskussion betonte. 

Eingeladen zur Podiumsdiskussion hatte der Förderverein Schloss Herzberg mit seinem Vorsitzenden Amtsgerichtsdirektor im Ruhestand Rolf Lutze. Er setzte sich zum Abschluss der Diskussion dafür ein, zumindest auf kleine Sanierungsschritte durch das Land als Besitzerin der Liegenschaft zu drängen, ansonsten drohe dem historisch bedeutsamen Gebäude der Verfall. 

Koalition der Vernünftigen

Der Landrat des Kreises Osterode, Bernhard Reuter (SPD), schlug vor, eine „Koalition der Vernünftigen“ zu schmieden, deren Aufgabe es sein solle, in Gesprächen mit dem Land die Rettung des Welfenschlosses doch noch sicherzustellen. So wäre es beispielsweise auch sicherlich richtig und wichtig, Finanzminister Hartmut Möllring noch einmal dringlich einzuladen, so dass er sich persönlich einen Eindruck vom problematischen Zustand des Schlosses verschaffen könne. Das Schloss sei mit dem Lande schließlich auf das Engste verbunden.

sr

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©Richter