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Kinder aus sozialem Brennpunkt besuchen Schulbauernhof in Garbsen

Stockbrot und Tiere Kinder aus sozialem Brennpunkt besuchen Schulbauernhof in Garbsen

Den hektischen Rhythmus der Großstadt gegen den beschaulichen Lebensrhythmus eines Bauernhofes ausgetauscht hat eine Woche lang eine Schulklasse aus einem sozialen Brennpunkt in Garbsen bei Hannover.

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Gemeinsames Erlebnis: Stockbrot am Lagerfeuer.

Quelle: EF

Duderstadt. Ziel ihrer aus dem herkömmlichen Rahmen tanzenden Klassenfahrt war der Schulbauernhof der Heinz-Sielmann-Stiftung auf Gut Herbigshagen. Dort konnten die Kinder auf Tuchfühlung mit dem Landleben gehen und gemeinsam Spaß haben. Gesponsert wurde die Klassenfahrt durch ein Garbsener Unternehmen, das als Marketing-Dienstleister für die Stiftung tätig ist.

Die hatte bereits zu Weihnachten 2013 angeregt, diese Fahrt einer Klasse zu ermöglichen, für die ansonsten eine Woche auf dem Schulbauernhof nicht finanzierbar gewesen wäre. Auf dem Gut wohnten die Kinder in einem separaten gemütlichen Holzhaus, in dem Bioland-Betrieb wurden sie in Kleingruppen gezielt zur altersgerechten Mitarbeit motiviert.

Am frühen Morgen wurden Hühner und Ziegen gefüttert, die Hoftiere gepflegt und frisch gelegte Eier für das Frühstück eingesammelt. Auf der Streuobstwiese pflückten die Schüler Äpfel und pressten sie anschließend zu Most, in der Küche kochten und backten sie mit ökologischen Lebensmitteln. Stockbrot am Lagerfeuer gehörte ebenso zum erlebnisreichen Programm wie Flechten oder Schmieden als alte dörfliche Handwerkskunst.

„Durch gemeinsames Arbeiten, soziales Miteinander und die Übernahme von Verantwortung für Mensch, Tier und Pflanze sind die Kinder nicht mehr ,nur‘ Verbraucher“, zieht Susanne Eich, Leiterin der Umweltbildung auf Gut Herbigshagen, ein positives Fazit der gemeinsamen Woche: „Gerade Kinder und Jugendliche entwickeln so Interesse an ökologischen Zusammenhängen und am gemeinsamen Erleben – ganz im Sinne von Heinz Sielmann.“

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