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Kinder beweisen künstlerisches Können beim Duderstädter Kultursommer

Schmetterlinge und Schafe Kinder beweisen künstlerisches Können beim Duderstädter Kultursommer

Kreativität, Fingerfertigkeit und eine Portion Fantasie waren am Dienstag im  Stadtpark gefragt. Mehr als 50 Mädchen und Jungen sind zum Kinderprogramm im Rahmen des Duderstädter Kultursommers  gekommen.

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Mit Liebe zum Detail und einer großen Portion Farbgefühl: Kinder malen bei der Kreativaktion im Duderstädter Stadtpark.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Wie sich Lesezeichen, Schlüsselanhänger und Fotohalter in kleine Kunstwerke verwandeln lassen, haben sie am Vormittag unter Beweis gestellt. Mit Ayrclfarben und Filzstiften gaben die Teilnehmer den Gebrauchsgegenständen eine besondere Note. „Die Jüngeren entscheiden sich eher für Schlüsselanhänger und die Älteren eher für Fotohalter“, beobachtete Sophie Nachtwey, Helferin beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Duderstadt. Jungen seien oft eher fertig, während Mädchen ihre Arbeit gerne noch perfektionieren würden.

„Das ist toll, das Malen macht viel Spaß“, meinte die siebenjährige Mia aus Obernfeld, die ihren Fotohalter in eine Sonnenblume verwandelte. „Ich habe einfach mal losgemalt“,  beschrieb Luna aus Hillerse ihre Herangehensweise. Das Ergebnis war ein farbenfroh gestalteter Schlüsselanhänger. „Wichtig ist, dass es am Ende irgendwie gut wird und anders als man erwartet“, brachte die 17-jährige Marcy aus Bilshausen ihren Anspruch auf den Punkt. Lob gab es für die Teilnehmer von Monika Stadermann vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Duderstadt. „Sie haben das mit Leidenschaft ganz, ganz toll gemacht.“

Das galt auch für die Gäste der nachmittäglichen Aktion, die unter dem Motto „Kreative Überraschungen“ stand und die Christiane Mosler von der Werkstatt Mosler leitete. Die jungen Teilnehmer malten und modellierten Schafe. Als Untergrund für ihr Werk konnten die kleinen Künstler zwischen einer Spanholzplatte und einer Malpappe wählen. Den Hintergrund gestalteten die Kinder mit Acrylfarbe, die sie mit Pinsel oder Schwamm auftrugen. Sie malten die Konturen des Schafes – Beine und Kopf – aus und vollendeten ihr Werk mit dem Modellierten den Fellkörpers. Hierfür standen Papier, Filz und Kunstfell bereit.    

„Wie das Schaf aussieht, entsteht beim Malen in meinem Kopf“, erläuterte die 14-jährige Lilly aus Rollshausen. Als Hintergrund wählte sie die Farbe Rot, damit das Schaf „raussticht“. „Malen ist meine Lieblingsbeschäftigung“, sagte Lina, die aus der Nähe von Hildesheim stammt. Sie entschied sich für Grün als Hintergrundfarbe – und das aus nachvollziehbarem Grund: „Schafe stehen auf Weiden“.

Von Axel Artmann

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