Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Kinder ernst nehmen

Bettina Wulff im Interview Kinder ernst nehmen

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Religion nehmen am Symposium der Peter-Maffay-Stiftung „Schutzräume für Kinder“ am 4. September in Duderstadt teil. Das Tageblatt hat einigen von ihnen vor dem Ereignis vier Fragen gestellt. Heute: Bettina Wulff.

Voriger Artikel
Kreisstraße voll gesperrt
Nächster Artikel
Fliegende Fahrräder brauchen mehr Platz

Freut sich auf Diskussion mit Kindern: Bettina Wulff.

Quelle: Heinz

Warum ist Ihnen das Thema Kinderrechte wichtig?
Das Thema Kinderrechte bewegt mich zum einem aus einem ganz direkten, persönlichen Grund: Ich bin Mutter zweier Kinder und erlebe täglich, wie wichtig es ist, Kinder in ihrem Wesen ernst zu nehmen und zu respektieren. Wenn Kinder nicht bereits vom frühen Alter an das Gefühl von Eltern, Erziehern, Lehrern und letztlich allen sie umgebenen Erwachsenen vermittelt bekommen, dass sie ihre Meinung äußern können ohne Sanktionen und dass man sich ihre Wünsche anhört, prägt sie das für ihr restliches Leben. Zum anderen weiß ich aus vielen Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Ländern, aber auch in Deutschland, dass es noch ein weiter Weg ist, bis der Anspruch von Kindern auf eine behütete, unversehrte Kindheit und Entwicklung Realität ist. Und da können wir als Erwachsene nicht wegschauen.

Beim Symposium werden verschiedene Aspekte angesprochen: Religion, Verantwortung von Politik und Unternehmen, die Wahrnehmung von Kindern und Kinderrechten. Welcher Aspekt ist für Sie persönlich von besonderem Interesse?
Ich finde großartig, dass auf dem Symposium das Thema gerade von unterschiedlichen Seiten betrachtet und diskutiert wird und möchte keinen Bereich besonders hervorheben. Oder vielleicht doch: Die Idee, die Protagonisten selber mitdiskutieren zu lassen im Rahmen des Kindersymposiums, finde ich besonders gut und freue mich auf diese Gespräche.

Welche Erwartungen haben Sie an das Symposium, welche Botschaft sollte von Duderstadt ausgehen?
Dass Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedensten Bereichen der Gesellschaft sich intensiv und hoffentlich mit vielen praktischen Vorschlägen über das Thema Kinderrechte austauschen. Und dass vor allem die Kinder selber gehört werden. Das sollte meiner Ansicht nach auch die Botschaft sein: Das Kinder ernst genommen und mit einbezogen werden und wir Erwachsene die Pflicht haben, ihre Rechte zu gewähren.

Werden Sie erstmals in Duderstadt sein, was verbinden Sie mit der Stadt?
Ich war bereits mehrmals in Duderstadt und bin besonders begeistert von der Altstadt mit den beiden sehr schönen Kirchen. Und spätestens seit dem „Duderstadt rockt“-Festival weiß ich um die Feierbegeisterung der Duderstädter!

Es folgen Interviews mit:
Wolfgang Niedecken und Hans Dietrich Genscher (angefragt).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Im Interview: Wolfgang Niedecken

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Religion nehmen am Symposium der Peter-Maffay-Stiftung „Schutzräume für Kinder“ am 4. September in Duderstadt teil. Tageblatt-Mitarbeiter Michael Kerzel hat einigen von ihnen vor dem Ereignis vier Fragen gestellt. Heute: Wolfgang Niedecken.

mehr
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter