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Kinder und Erwachsene beteiligen sich an Ideenwettbewerb

Beachvolleyball oder Biken Kinder und Erwachsene beteiligen sich an Ideenwettbewerb

60 junge Leute, Kinder und Erwachsene, haben sich am „Ideenwettbewerb Talwiese“ des Ortsrates der Stadt Duderstadt beteiligt. 21 Vorschläge wurden eingereicht – von Grillhütte bis Graffitiwand.

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Quelle: ef

Duderstadt. Der Duderstädter Ortsrat hatte den Ideenwettbewerb ausgerufen, um in Erfahrung zu bringen, was sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für eine Jugendfreizeitanlage auf der Talwiese wünschen würden. Einzelpersonen wie auch Gruppen beteiligten sich, unter anderem machte die Klasse 7 a der Heinz-Sielmann-Realschule einen Vorschlag.

„Bei aller Unterschiedlichkeit der Vorschläge gab es einige Schwerpunkte“, berichtet Doris Glahn (SPD) als Beauftragte des Ortsrates. So seien Spielfelder für Beachvolleyball, Basketball und Fußball häufig genannt worden. Auch eine Grillhütte habe zu den Favoriten gehört, sagt sie. Große Spielgeräte, Kletterwand, Bikeranlage oder Graffitiwand – die Wettbewerbsteilnehmer hatten so einige Ideen, wie sich das Areal des ehemaligen Sportplatzes nutzen ließe.

„Die Kreativität der eingereichten Lagepläne der Kinder und Jugendlichen hat uns begeistert“, sagt Glahn. Die hohe Teilnehmerzahl sei ein Zeichen dafür,  dass bei den Jugendlichen Interesse am Mitgestalten und an der Mitwirkung bestehe. „Der Ideenwettbewerb ist ein wichtiger erster Schritt, um bei der weiteren Planung und Umsetzung der Freizeitanlage viele künftige Nutzer einzubeziehen“, begründet sie.

Eine fünfköpfige Jury hat bereits entscheiden, welches die drei Gewinnervorschläge sein sollen. Architekt Michael Schmutzer, Sparkassenvorstand Markus Teichert, Sabine Freese, Leiterin der Berufsbildenden Schulen in Duderstadt, Schwester Dorothea Rumpf, Leiterin der Vinzenz-von-Paul Schule und Björn Henkel, Vorstandsmitglied der Volksbank Mitte, bewerteten nach festgelegten Kriterien. 

Beurteilt wurden die Kreativität, eine durchdachte und ausgearbeitete Anordnung auf dem Lageplan und die vorgeschlagene Gesamtstruktur der Anlage. „Da so viele gute Einsendungen dabei waren, hat die Jury spontan entschieden, neben den drei Preisträgern zwei weitere Einsendungen besonders auszuzeichnen“, kündigt Glahn an. „Die Preisgelder sagten die Juryvertreter von Volksbank und Sparkasse sofort zu.“

Noch aber soll im Geheimen bleiben, wer das Rennen gemacht hat: „Die Preisträger werden Anfang Januar informiert und zur Übergabe der Preise eingeladen“, erklärt Glahn. Die Preisübergabe soll während der Ortsratssitzung am 26. Januar geschehen.

Das Gremium entscheide dann auch über das weitere Vorgehen und die Realisierung, erklärt Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU). Der einhellige Wunsch aus der Sitzung der Jury sei es, dass das Projekt bald gestartet und es dann auch in einem verbindlichen zeitlichen Rahmen umgesetzt wird. Glahn: „Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht und der Schwung aus diesem Ideenwettbewerb mitgenommen werden.“

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©Richter