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Kindergärten: Warnstreik in Breitenberg, Fuhrbach und Desingerode

Notgruppe in Breitenberg eingerichtet Kindergärten: Warnstreik in Breitenberg, Fuhrbach und Desingerode

Zum dritten Mal wollen Erzieher in vielen kommunalen Kindertagesstätten am Donnerstag streiken, zum ersten Mal auch in Duderstadt. „Die städtischen Kindertagesstätten in Breitenberg, Fuhrbach und Desingerode werden bestreikt“, bestätigt Fachbereichsleiterin Bettina Steinmetz auf Anfrage. Auch das Duderstädter Jugendfreizeitheim bleibt geschlossen, da sich Mitarbeiter von Jugendhilfeeinrichtungen dem Streik angeschlossen haben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Koordinator in Duderstadt ist der stellvertretende Personalratsvorsitzende Günter Lutterberg, der den Warnstreik mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi organisiert hat.

Die Eltern, deren Kinder die vom Arbeitsausstand betroffenen Duderstädter Kindergärten besuchen, seien im Vorfeld über Aushänge informiert worden, sagt Steinmetz. Für die Eltern, die keine Alternative zur Betreuung ihrer Kinder gefunden haben, werde aufgrund mehrerer Nachfragen eine Notgruppe im Breitenberger Kindergarten eingerichtet – mit Betreuungszeiten von 8 bis 14 Uhr.

Allein in Göttingen bleiben acht von 13 städtischen Einrichtungen geschlossen. Keine Warnstreiks gibt es an den kommunalen Kindergärten in den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen. Auch die Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft – und das ist die Mehrzahl im Eichsfeld – würden nicht bestreikt, bestätigt Rendantin Ljiljana Apel.

Die Erzieher kämpfen für eine Aufwertung ihrer Berufe durch geänderte Gehaltsgruppierungen und damit auch für höhere Einkommen. Im Durchschnitt sollen sie künftig zehn Prozent mehr verdienen. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände war ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Am Donnerstag, 16. April, wird weiter verhandelt. Um 11.45 Uhr beginnt in Hannover eine zentrale Kundgebung der Streikenden aus Niedersachsen und Bremen. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass auch Sprechzeiten und Betreuungsangebote vieler Sozialdienste ausfallen oder eingeschränkt angeboten werden. ku/us

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