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Kirche St. Johannes Baptist in Westerode bekommt Rampe

Barrierefrei ins Gotteshaus Kirche St. Johannes Baptist in Westerode bekommt Rampe

Seit rund fünf Jahren befindet er sich in der Planung, nun wird der barrierefreie Zugang zur Westeröder Kirche gebaut. Über eine Rampe sollen Besucher mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen damit in die Kirche in der Ortsmitte gelangen können.

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Barrierefreie Zugänge zum Seiten- und Haupteingang entstehen an der Westeröder Kirche.

Quelle: Richter

Westerode. Bisher konnte das Hauptportal nur über eine Treppe erreicht werden. Eine Hürde, die besonders für ältere Menschen eine Schwierigkeit darstellte, berichtet Kirchenvorstandsmitglied Norbert Vollmer.

In dieser Woche hat nun der erste Bauabschnitt begonnen. Dazu wurde rund um die Kirche bereits einiges an Erde bewegt, um einen planen Weg mit geringer Steigung vom Bürgersteig bis zum Eingangsportal zu schaffen. Betonkanten lassen erkennen, welchen Weg die Rampe später nehmen soll: Von der Westeröder Straße aus wird ein Weg zum Seiteneingang geschaffen, von dem aus die Rampe zum Hauptportal führen wird. Auch würden die Stufen zum Hauptportal voraussichtlich rund zwei Wochen nach Ostern erneuert. „Nach drei Stufen soll es ein Podest geben, auf dem sich ältere Menschen ausruhen können, bevor sie in die Kirche eintreten, erklärt Vollmer. Der Weg bestehe später aus einem Muschelkalkpflaster, für die Treppe komme Seeberger Sandstein zum Einsatz.

In einem zweiten Bauabschnitt sollen dann die bestehenden Wege um die Kirche herum entfernt und erneuert werden. „Nach wie vor sollen Besucher von allen Seiten zur Kirche gehen können“, erklärt Vollmer. Anschließend würde die Rasenfläche aufgearbeitet. Auch eine Bepflanzung solle es geben, die Entscheidung über die Art sei aber noch nicht gefällt.

Der Kirchengemeinderat Westerode begleitet die Maßnahme, die vom Kirchenvorstand St. Cyriakus in Duderstadt entschieden ist. „Die Vorarbeit hat noch der alte Kirchenvorstand geleistet“, berichtet Vollmer. Finanziert werde das Projekt aus Spenden, Rücklagen und Zuschüssen der Diözese, so Vollmer. Dabei rechnet der Kirchenvorstand derzeit mit Kosten von rund 30 000 Euro für die Rampe und 15 000 Euro für die Zuwegung. Einzige ausführende Firma sei derzeit das Bauunternehmen Seerig, später käme noch ein Gartenbaubetrieb hinzu. „Die Ausschreibung läuft noch nicht“. erklärt Vollmer.

Während der Arbeiten soll die Kirche zugänglich bleiben, sobald der Treppenabriss vor dem Hauptportal beginne, sei der Seiteneingang geöffnet, kündigt Vollmer an. Er rechnet mit einer Bauzeit bis Anfang Mai. „Zur Erstkommunion soll alles fertig sein.“

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