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Kirchenkreis bekommt weniger Geld von der Landeskirche

Streichungen bei Pastorenstellen Kirchenkreis bekommt weniger Geld von der Landeskirche

Drei Jahre will sich der evangelische Kirchenkreistag Harzer Land Zeit nehmen, um einen neuen Stellenplan zu erarbeiten. Aufgrund zurückgehender Zuweisungen von der Landeskirche müssen die Lutheraner 2,75 Pfarrstellen streichen. Mit dem demografischen Wandels sinkt die Zahl der Kirchenmitglieder.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Herzberg. Bis zum Beschluss des neuen Plans verändert sich im Kirchenkreis, zu dem die sechs Gemeinden im Eichsfeld gehören, erst einmal nichts. Die Lutheraner nutzen Mittel aus dem Strukturanpassungsfonds der Landeskirche, um die derzeit bestehenden Strukturen aufrechtzuerhalten, erläuterte der Osteroder Pastor Uwe Brinkmann dem Kirchenkreistag. Er gehört auch der Synode, dem Kirchenparlament der Landeskirche, an. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben.

„Bis 2018 gehen mehr als zehn Pastoren in den Ruhestand“, führte Brinkmann aus. Von 2019 an komme es zu einer „Pensonierungswelle“. Da es derzeit nicht so viele Theologiestudenten gebe, rechnet der Pastor mit einer „verzweifelten Suche“ nach Nachfolgern.

Trotz des anstehenden Stellenabbaus richtet der Kirchenkreis eine halbe Stelle im Bereich der Flüchtlingsarbeit ein. Sie wird jeweils zur Hälfte vom Kirchenkreis und von der Landeskirche finanziert. Der neue Sozialarbeiter soll Aufgaben übernehmen, bei denen ehrenamtliche Helfer nicht weiter wissen, erläuterte Superintendent Volkmar Keil.

Auf fünf Jahre befristet ist die neue Stelle eines Architekten (30 Wochenstunden) im Kirchenkreisamt, die der Kirchenkreistag beschlossen hat. Der Architekt soll sich mit Fragen des Gebäudemanagements befassen und Gemeinden bei Baumaßnahmen an profanen Gebäuden wie Pfarr- und Gemeindehäusern beraten. Bisher kaufen die Gemeinden auf dem freien Markt Architektenleistungen ein. Das kostet die Lutheaner unterm Stich mehr Geld, meint das Kirchenkreisamt.

Gemäß den Vorgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland muss der Kirchenkreis die Stelle eines Datenschutzbeauftragten (fünf Wochenstunden) einrichten. Der Stelleninhaber wird zudem für den Kirchenkreis Leine-Solling tätig sein.

mic

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