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Kirchorte von St. Cyriakus feiern in Duderstadt erstes gemeinsames Pfarrfest

Fest im Zeichen des Zusammenhalts Kirchorte von St. Cyriakus feiern in Duderstadt erstes gemeinsames Pfarrfest

Eine Sonntagsmesse, in der mit dem Finger aufeinander gezeigt wird? Während der Messfeier zum ersten gemeinsamen Pfarrfest der Kirchorte der Gemeinde St. Cyriakus nach der Kirchenfusion gab es genau das. Dabei war der Fingerzeig als Zeichen der Gemeinsamkeit zu verstehen: In jedem Gottesdienstbesucher sei Jesus zu finden, erklärte Propst Bernd Galluschke, „und damit ist Jesus in unserer Mitte“.

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Jesus in jedem: Galluschke und Nöhren beim Gottesdienst.

Quelle: JHS

Duderstadt. Zum Familiengottesdienst während des Pfarrfestes auf dem Westeröder Kirchplatz waren mehrere hundert Christen aus der gesamten Gemeinde gekommen. Ebenfalls per Fingerzeig verschaffte sich Galluschke einen Überblick darüber, wer von ihnen nicht aus Westerode kam, und stellte schmunzelnd fest: „Es dürften 72 Prozent Nicht-Westeröder sein.“ Dies zu erreichen, nämlich ein gemeinsames Fest mit Gläubigen aus Breitenberg, Duderstadt, Gerblingerode, Mingerode, Tiftlingerode und Westerode ein Fest zu feiern, hatte sich der Kirchenvorstand zur Aufgabe gemacht. Dazu hatte er ein Programm zusammengestellt, das neben Chorbeiträgen von Sängern aus Westerode und Tiftlingerode auch Informationsstände von Caritas und Hospizverein Eichsfeld vorsah sowie Spiele und eine Hüpfburg für Kinder.

 
Es sei ein heiliges Experiment, das gerade in der Gemeinde durchgeführt werde, erklärte Galluschke während des Gottesdienstes, den die Hahletaler Singemäuse aus Gerblingerode mitgestalteten, und nahm damit Bezug auf das Motto des Festes zum 1200-jährigen Bestehen des Bistums Hildesheim. Viele Menschen aus unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Prägungen müssten zusammengebracht werden.  „Wenn wir zusammenhalten, bei aller Unterschiedlichkeit, ist Jesus in unserer Mitte“, brachte er das Ziel auf den Punkt. „Ob mit wüsten Haaren oder mit wenigen“, fügte er lachend hinzu. Denn statt einer Predigt hatte es im Familiengottesdienst ein Zwiegespräch mit Johannes dem Täufer gegeben, in dessen Rolle Verena Nöhren geschlüpft war – mit einer wuseligen Wuschelperücke auf dem Kopf.

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©Richter