Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Klage über „Radikalkur“ an Straßen im Raum Gieboldehausen

Turnusmäßige Arbeiten Klage über „Radikalkur“ an Straßen im Raum Gieboldehausen

Entlang der Bundesstraßen im Raum Gieboldehausen und bei Ebergötzen sind im Februar mehr Büsche und Bäume beschnitten und entfernt worden als üblich.

Voriger Artikel
Ferienaktion der Heinz-Sielmann-Stiftung
Nächster Artikel
Rat Rhumspringe unterstützt Vorhaben einen Maststall zu errichten

Bundesstraße 27 bei Ebergötzen: Bestand engstehender Bäume am Straßenrand wird ausgedünnt.

Quelle: Richter

Gieboldehausen/Ebergötzen. Der Landesstraßenbauverwaltung zufolge wurden Arbeiten in Auftrag gegeben, die turnusmäßig nur alle zehn bis 15 Jahre erfolgen. Dass das Gefühl entstehe, es sei arg zurückgeschnitten worden, sei verständlich, sagte die stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Goslar, Carina Eberwein.

Über eine „Radikalkur“ beklagt hatte sich unter anderem    Gieboldehausens ehemaliger Bürgermeister Reinhard Grobecker (CDU). Sichtachsen freizuschneiden, sei kein Thema, so Grobecker, aber teilweise sei „großzügig abgeholzt“ worden. Er hatte sich deshalb sogar ans Umweltministerium in Hannover gewandt. Sein Schreiben sei ans Verkehrsministerium weitergeleitet worden, eine Antwort habe er noch nicht bekommen, sagte Grobecker.

Die Straßenbaubehörde verweist darauf, alle Arbeiten mit den Naturschutzbehörden abzustimmen. Im Raum Gieboldehausen seien 15 Straßenbäume gefällt worden, die zuvor von Experten als schadhaft bewertet worden seien, sagte Eberwein. Gehölze seien „auf den Stock gesetzt“ worden – über den Boden abgeschnitten, damit sie wieder neu austreiben können.

Der Landkreis als untere Naturschutzbehörde verweist auf zu umfangreiche und unsachgemäße Arbeiten vor einigen Jahren im Bereich der Straßenmeisterei Herzberg. Sie seien jetzt abgestimmt und reduziert. Eine Abnahme der Arbeiten sei vorgesehen. Teilweise seien erhebliche Eingriffe nötig, damit einzeln stehende, standsichere Bäume entstehen. Diese Art der Pflege werde noch einige Zeit anhalten, um den Bestand nachhaltig zu verbessern.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter