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Klassiker haben eine Stammplatz-Garantie

Konzert im Kultursommer Klassiker haben eine Stammplatz-Garantie

Mit den Songs der Dire Straits treten am Sonnabend Brothers in Arms beim 22. Duderstädter Kultursommer auf. Vor dem Konzert hat Drummer Oly Wahner über eheähnliche Beziehungen in einer Band und Songs mit Stammplatz-Garantie gesprochen.

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Quelle: NE

Duderstadt. Tageblatt: Auf ihrer Website ist zu lesen, dass Sie bereits seit 14 Jahren mit den Songs der Dire Straits touren. Was macht für Sie den Sound so interessant, dass Sie Ihr Leben mit der Band schon länger teilen als mancher Partner in einer Ehe das schafft?

Wahner: Nun, wie in einer guten Ehe gibt es auch in einer Band Höhen und Tiefen und ab und zu auch Meinungsverschiedenheiten. Allerdings können wir ein wenig stolz sein, dass wir diese Sachen bisher immer ohne Krach lösen konnten. Wir haben alle den nötigen Respekt voreinander und akzeptieren uns so wie wir sind, da klappt so was ganz gut. Muss es auch, denn ansonsten könnten wir nicht 50 bis 60 Shows im Jahr spielen. Tatsächlich hat es in diesem Jahr auch mal einen Wechsel in unserer Band gegeben. Unser langjähriger Keyboarder und Freund Tom Willow hat uns nach 13 Jahren zum Anfang des Jahres verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Da war es für uns äußerst wichtig, nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich einen adäquaten Ersatz zu bekommen. Diesen haben wir in Moritz Schuster mehr als gefunden.

Die Band:

Die Band setzt sich zusammen aus Andreas „AL“ Leisner (Gitarre und Gesang), Andy „DOC“ Kraus (Bass), Moritz Schuster (Keyboards), Morris Kleinert (Pedal Steel Guitar) und Oly Wahner (Drums). Als Gast wird in Duderstadt Kai Liedtke am Saxofon dabei sein.

Was zeichnet jedes der Bandmitglieder für sich aus?

Wir sind alle Persönlichkeiten mit eigener Meinung, was sich, wie ich denke, auch auf der Bühne bemerkbar macht. Vor allem sind wir aber professionelle Musiker, die ihren Job sehr ernst nehmen und Woche für Woche ihr Bestes geben, um dem Publikum die tolle Musik der Dire Straits näher zu bringen und es zu begeistern. Wir machen das alle aus wirklicher Überzeugung, nicht weil wir uns 2002 erhofft hatten, sehr viel spielen zu können. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt. Auch wenn wir damals die ersten in Europa waren, die sich an die Musik von Mark Knopfler und die Dire Straits gewagt haben. Auch darauf sind wir aus heutiger Sicht ein wenig stolz.

Sind nach 14 Jahren – und 600 Shows – noch Proben nötig?

Nicht wirklich, und auch rein logistisch gar nicht machbar, da wir mittlerweile viel zu weit voneinander entfernt wohnen. Wenn neue Stücke anstehen, dann treffen wir uns ein bis zwei Mal im Jahr zu einem Probewochenende, ansonsten bereiten wir uns gut vor oder spielen die eine oder andere Nummer nochmal explizit beim Soundcheck an.

Welche Songs kommen bei Ihren Konzerten besonders gut an?

Natürlich die Klassiker. „Sultans of Swing“, „Brothers in Arms“, „Money for nothing“, „Walk of Life“, „Telegraph Road“. Diese Songs dürfen auch in keiner Show fehlen. Beim Fußball würde man sagen, die haben eine Stammplatz-Garantie.

Der Stadtpark ist eine große, weitläufige Live-Location. Wie schätzen Sie die Wirkung des Ambientes für das Konzert ein?

Uns ist es im Grunde egal, ob wir in kleinen Clubs oder im großen weitläufigen Gelände spielen. Es soll vor allem dem Publikum und uns Spaß machen, dann wird das für alle bestimmt ein gelungener Abend.

Konzert:

Brothers in Arms treten am Sonnabend, 25. Juni, beim 22. Duderstädter Kultursommer auf. Beginn des Konzerts ist um 20 Uhr im Stadtpark beziehungsweise bei schlechtem Wetter in der Eichsfeldhalle. Karten gibt es in der Gästeinformation im Rathaus, Telefon 0 55 27 / 84 12 00. Das Tageblatt verlost Tickets: Teilnehmen.

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©Richter