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Knappe Bauplätze und Finanzen

Ortsrat beklagt Abwanderung Bauwilliger in andere Orte Knappe Bauplätze und Finanzen

Fehlende Bauplätze haben die Tiftlingeröder Ortsratmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung beklagt.  Auch die Finanzen ließen keine großen Sprünge zu, obwohl eine schwarze Null im Haushaltsplan 2015 verzeichnet wurde.

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Insgesamt zwölf Bauwillige seien abgewandert nach Immingerode, Gerblingerode, Ferna und Rosdorf, weil in Tiftlingerode zurzeit nur noch zwei Bauplätze verfügbar seien.

Quelle: Pförtner

Tiftlingerode. Insgesamt zwölf Bauwillige seien abgewandert nach Immingerode, Gerblingerode, Ferna und Rosdorf, weil in Tiftlingerode zurzeit nur noch zwei Bauplätze verfügbar seien. Ob weitere Bauplätze im Roten Feld ausgeschrieben werden könnten, solle geprüft werden, ein privater Investor sei bereits da, erklärte die stellvertretende Ortsbürgermeisterin  Regina Gehrt (CDU). Kein Investor sei dagegen für die Erweiterung der Salmketalstraße gefunden worden, womit diese Richtung als Baugebiet zunächst nicht in Frage käme.

Zur Dorfentwicklung sollten Bürger, die berechtigt seien, bis zu 30 Prozent Zuschüsse für Bau- und Sanierungsmaßnahmen zu beantragen, an einem Infoabend aufgeklärt werden, beschloss der Ortsrat. Antragsfrist für Zuschüsse sei jeweils der 15. Februar im laufenden Jahr, betonte der Vorsitzende des Beirates Marcus Pötzl in seinem Sachstandsbericht.

Nach der Aufstellung des Ausgabeplans wurde bekanntgegeben, welche Einrichtungen weiterhin unterstützt werden: Vom Etat gehen jeweils 500 Euro für Schulveranstaltungen an die Ganztagsschule, für den Erhalt des Kinderspielplatzes  und an den Gesangverein. Jeweils 100 Euro bekommen die Messdiener und der Kindergarten Westerode, 700 Euro werden für die Seniorenbetreuung und Seniorenobleute eingesetzt, 150 Euro bekommt der Pferdebergausschuss.

2015 stehe eine schwarze Null im Haushaltsplan, erklärte Ortsratmitglied Mario Diederich, aber Raum für außergewöhnliche Ausgaben seien wegen geringer Überschüsse auch für 2016 nicht möglich. Um Sicherheiten für das Veranstaltungsjahr 2016 mit dem 875-jährigen Ortsjubiläum zu haben, seien 5000 Euro aus dem Etat zurückgelegt worden, bestätigte Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU). ny

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