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Kolping-Familiennachmittag in Seulingen bietet Aktionen und Abkühlung

Klobürsten und Katapulte Kolping-Familiennachmittag in Seulingen bietet Aktionen und Abkühlung

Am gefühlt wärmsten Tag des Jahres ist auf dem Seulinger Sportplatz reges Treiben zu beobachten: Auf einer Plastikplane, die auf dem Rasen ausgelegt ist, liefern sich Kinder erfrischende Rutschpartien, auf einer Hüpfburg tollen Mädchen und Jungen, an Schaumkuss-Katapult und Klobürsten-Wurfanlage haben weitere Kinder Spaß. Das Familienfest der Kolpingfamilie Seulingen ist in vollem Gange.

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Kreative Spiele auf dem Seulinger Sportplatz: Klobürsten-Zielwurf.

Quelle: Thiele

Seulingen. „Es soll ein Fest für die gesamte Dorfgemeinschaft sein“, sagt Lothar Jagemann, erster Vorsitzender der Kolpingfamilie Seulingen. Viel Aufwand sei für die kleinen Besucher betrieben worden, die bei Prachtwetter einiges zu tun bekommen sollen. Jagemanns Rechnung geht auf: Sobald ein junger Neuankömmling den Sportplatz betritt, wird als erstes eines der Angebote ausprobiert. Die schweißtreibende Hitze scheint die Kinder dabei nicht zu stören.

 
Auch auch die Erwachsenen hatte sich das Organisationsteam der Kolpingsfamilie vorbereitet. Auf Bänken, die unter einem Schatten spendenden Dach aufgebaut sind, kommen sie ins Gespräch. „Bratwurst, Bier und Apfelschorle gibt es natürlich auch“, sagt Jagemann.

 
Das Fest, das die Kolpingsfamilie seit mehreren Jahren ausrichtet, hat dieses Mal einen neuen Unterstützer gewonnen, der unter anderem das Schaumkuss-Katapult organisiert hat. Stefan Bayerl ist seit etwa einem Jahr der neue Kinder- und Jugendreferent der Samtgemeinde Radolfshausen und engagiert dabei. „Die Klobürsten-Wurfanlage habe ich von der Grundschule Seeburg/Seulingen bekommen“, sagt Bayerl.

 
Bei der Anlage handelt es sich um eine aufrecht gestellte Holzplatte mit einer Öffnung in der Mitte, die von einer Klobrille umrahmt wird. Die Kinder können dann versuchen, aus einigen Metern Entfernung Klobürsten durch das Loch zu werfen. Das scheint gut anzukommen. Einige Kinder schnappen sich nach Verlassen der Hüpfburg eine Klobürste und werfen drauf los.

 
Bayerl fühle sich sehr wohl mit seiner Position, Land und Leute habe er bereits liebgewonnen. „Mein Ziel ist es, die Ferienbetreuung auszubauen“, erklärt er. Betreuungsbedarf sei  genug vorhanden. „Ich möchte, dass die Samtgemeinde familienfreundlicher wird“, sagt er. Die Kolpingsfamilie leiste ihren Beitrag dazu. Sie zu unterstützen, sei für ihn daher selbstverständlich.

 

Von Kay Weseloh

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