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Kolpingbezirks-Frühjahrstagung in Bilshausen

Bewegtes Bistum Kolpingbezirks-Frühjahrstagung in Bilshausen

Die Kirche, ihre Strukturen und die Entstehungsgeschichte im Bistum Hildesheim haben im Mittelpunkt der Frühjahrstagung des Kolpingbezirks Untereichsfeld gestanden. Vorsitzender Walter Schum begrüßte rund 100 Teilnehmer aus allen Kolpingfamilien.

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Frühjahrstagung: Kolpinger vor Bilshäuser Kirche.

Quelle: Germeshausen

Bilshausen. Thomas Scharf-Wrede, Leiter des Bistumsarchivs in Hildesheim, ging auf die Entwicklung des Bistums seit dessen Gründung vor 1200 Jahren ein. Zuvor hatte Pfarrer Michael Lerche die Kolpinger und ihre Angehörigen in einem Gottesdienst auf die Thematik vorbereitet. In seiner Predigt unterstrich der Pfarrer die Strukturen innerhalb der Kirche, die es bereits bei der Gründung durch Jesus Christus gegeben habe und die auch heute für ein gutes Miteinander der Christen von entscheidender Bedeutung seien. Die Kirche sei immer eine Gemeinschaft mit Menschen und Sakramenten. Die Leitungspositionen im Bistum setzten sich bis in kleine Gemeinschaften wie die Kolpingfamilien fort.

Im Pfarrheim bezeichnete Bezirksvorsitzender Walter Schum die Eichsfelder Kolpingfamilien als Juwel, das es immer zu erhalten gelte. Ein Grußwort, auch im Namen der politischen Gemeinde, richtete der Vorstandssprecher der örtlichen Kolpingfamilie, Tobias Bürmann, an die Anwesenden. In seinem Referat ging Scharf-Wrede auf die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Bistums ein, die er  auch durch Bilder veranschaulichte. Er hob verschiedene Bischöfe namentlich hervor, die eine besondere Bedeutung für Fortbestand und Weiterentwicklung des Bistums darstellten.

So nannte er Bischof Altfried, der bereits der vierte Bistumsleiter war. Eine Blütezeit erfuhr das Bistum im 11. Jahrhundert durch die Bischöfe Bernward und Godehard. Im 13. Jahrhundert wurden verschiedene Ordensgemeinschaften wie Dominikaner, Franziskaner und die Magdalenenschwestern ansässig. Bereits seit dem 12. Jahrhundert wurde dem Domkapitel das Recht der Bischofswahl zugesprochen.

Duderstadt war zunächst evangelisch und wurde erst mit Beginn des 17. Jahrhunderts Mittelpunkt der katholischen Christen. In jüngerer Zeit hat Bischof Heinrich Maria Janssen durch den Neubau von Gotteshäusern den Christen vor allem auch aus den Ostgebieten ein Zuhause gegeben. Abschließend unterstrich der Redner die Bedeutung der Vereinsgründungen innerhalb der Kirche im letzten Jahrhundert.

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