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Kolpingverband hält Mitgliederzahlen stabil

Präses als Führungspersönlichkeit Kolpingverband hält Mitgliederzahlen stabil

Die Situation vor Ort in den Kolpingsfamilien im Bezirksverband Untereichsfeld stellt sich von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich dar. Das wurde jetzt bei der Jahrestagung des Bezirksverbandes im Kolping-Ferienparadies Pferdeberg deutlich, an der Vertreter aus 24 Untereichsfelder Vereinigungen teilnahmen.

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Verbands-Logo weithin sichtbar: Das Kolping-Ferienparadies auf dem Pferdeberg war Schauplatz der Jahrestagung des Bezirksverbandes.

Quelle: Blank

Der Untereichsfelder Bezirksverband unter der Leitung von Walter Schum (Bilshausen) ist nach dem Verband Nordsee der zweitgrößte im Bistum Hildesheim.

So unterschiedlich sich die Situation der Gemeinschaften in den einzelnen Orten präsentiert, so unterschiedlich werden auch die Arbeitsschwerpunkte gesetzt: Während bei einigen Kolpingsfamilien die Jugendarbeit im Vordergrund steht, sind andere stärker im Bereich Seniorenarbeit engagiert. Einerseits ist der Altersdurchschnitt in vielen Vereinigungen hoch, andererseits sind die Vorstände erfreut darüber, dass viele Kolpinger dem Verband schon seit Jahrzehnten die Treue halten.

Schum hatte bei der Zusammenkunft vier Kriterien zu Grunde gelegt, um sich und dem Vorstand ein Bild über den Staus quo zu verschaffen: Mitgliederzahl, Führungsstruktur, Programmschwerpunkte, aber auch Probleme standen zur Diskussion.

Die Mitgliederzahlen konnten durch Nachwuchs-Werbung bislang noch weitgehend konstant gehalten werden, obwohl die Personalstärke durch Erkrankung und Tod der betagten Kolpinger immer stärker dezimiert wird. In vielen Gemeinden des Altkreises Duderstadt zeichnete sich außerdem ab, dass die Leitung einer Kolpingsfamilie mehr und mehr von einem Führungsteam übernommen wird. Darüber hinaus halten die Kolpinger einen Präses als starke Führungsperson für wichtig. Trotz aller Probleme wurde von den Tagungsteilnehmern eine positive Grundstimmung betont. Der Untereichsfelder Bezirkspräses Pfarrer Matthias Kaminski lobte vor allem auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen in den Dörfern. Ihm komme es dabei nicht so sehr auf hohe Teilnehmerzahlen bei den einzelnen Veranstaltungen an, sondern auf den „Geist des Miteinanders“.

Von Gerhard Germeshausen

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