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Kombi-Lösung für Niedersachsenhof in Gieboldehausen?

Neuer Beschlussvorschlag für Gemeinderat Kombi-Lösung für Niedersachsenhof in Gieboldehausen?

Über die von der Gruppe Freie Wähler GfG/SPD/Grüne angeregte Kombinationslösung für den Niedersachsenhof befindet am Montag, 15. Dezember, der Gemeinderat, der um 17 Uhr im Pfarrheim tagt. Nach Absprung des Pächters steht der gemeindeeigene Hotel- und Restaurantbetrieb mit Saal seit mehr als einem Jahr leer und sorgt für emotionale Debatten.

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Über die von der Gruppe Freie Wähler GfG/SPD/Grüne angeregte Kombinationslösung für den Niedersachsenhof Duderstadt befindet am Montag, 14. Dezember, der Gemeinderat, der um 17 Uhr im Pfarrheim tagt.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sieht vor, das Gebäude für eine gastronomische Nutzung an Tobias Borchard, den Festplatz an die Part AG zu veräußern.

Borchard betreibt in Duderstadt eine Fleischerei mit Partyservice, die Part AG will als Investor einen Rewe-Markt auf der Freifläche errichten. Gemeindedirektor Georg Moneke bestätigt, dass es in dieser Woche ein Gespräch mit beiden Kaufinteressenten gegeben hat. Borchard moniert, dass er im Vorfeld nicht einbezogen, vor vollendete Tatsachen gestellt und die gastronomischen Belange nicht berücksichtigt worden seien.

Rewe will bekanntlich die Knickgasse verlassen und strebt einen Neubau in Bundesstraßennähe an. Der Schlosshof als möglicher Standort für den neuen Markt ist inzwischen vom Tisch. Dagegen habe es diverse Eingaben und Bedenken gegeben, sagt Moneke.

Der Schlosshof kann aber wieder als Ersatz für den Schützenplatz ins Spiel kommen – falls es am Montag zu einem Beschluss kommen sollte, durch den der bisherige Festplatz entfallen würde. Die Gruppe FW/SPD/Grüne hat vorgeschlagen, den Festplatz auf den Schlosshof zu verlagern.

Gegen eine Kombi-Lösung spricht sich Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) aus: „Dadurch würde dem Niedersachsenhof die Lebensader abgeschnitten, und der Ortskern würde weiter ausbluten.“ Ihre Ratsgruppe werde beantragen, lediglich den Niedersachsenhof an Borchard zu verkaufen. Nach dem Ausscheren von Reiner Deeg aus der Gruppe CDU/Fiedler sei dafür aber keine Mehrheit zu erwarten.

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©Richter