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Konfirmanden unternehmen biblische Stadtrallye durch Duderstadt

Jesus bei Facebook Konfirmanden unternehmen biblische Stadtrallye durch Duderstadt

Pontius Pilatus im Folterkeller: 130 Konfirmanden haben Dienstagmorgen eine biblische Stadtrallye durch Duderstadt unternommen. An Stationen, wie dem Folterkeller im Rathaus, sollten sie mehr über das Leben Jesu erfahren. Die Ergebnisse trugen sie abends im Jugendhaus als Facebook-Profil zusammen.

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Während Pontius Pilatus im Folterkeller seine Meinung über Jesus äußert, waschen sich die Konfis ihre Hände in Unschuld.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Wir machen heute nicht mehr Unterricht, sondern Konfirmandenarbeit“, berichtete Pfarrer Marco Beuermann. Die „Konfis“ und 20 Teamleiter gestalten eine Woche lang erlebnispädagogische Annäherungen an biblische Geschichten.

Das erfordere eine neue Herangehensweise. Stand montags noch die Taufe Jesu durch Johannes auf dem Programm, unternahmen die Konfirmanden am Dienstag eine Stadtrallye. Aufgeteilt in Kleingruppen, erledigten sie Aufgaben an Stationen und befragten Figuren der Bibel. Um zu Pontius Pilatus im Folterkeller vorgelassen zu werden, wollte etwa Kaiphas von ihnen die Zehn Gebote wissen; bei Lazarus sollten sich die Teilnehmer mit Papierrollen mumifizieren, bei Petrus angeln.

Ein halbfertiges Jesus-Profil bei Facebook bekamen die Jugendlichen morgens verteilt. Nun mussten sie das Profil vervollständigen: Wie steht die Figur  zu Jesus, welche Verbindungen weisen beide auf? „Wir legten das so an“, sagte Pfarrer Beuermann, „dass sie immer einen Jesus-Kritiker, einen Jesus Freund und einen befragten, der neutral zu Jesus steht.“ Abends einigten sich die Gruppen dann auf einen Eintrag, ein „Posting“, der jeweiligen Person auf dem Profil Jesu. „Frauen gehören in den Haushalt“, lachte Beuermann, habe im vergangenen Jahr bei Martha gestanden. Aber immerhin, scherzte Beuermann, habe dieser Eintrag die meisten „Gefällt mir nicht“-Aufkleber bekommen. gm

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©Richter