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Kontura präsentiert Bürgerprojekt auf Duderstädter Stadtwall

„Prosa für den Frieden“ Kontura präsentiert Bürgerprojekt auf Duderstädter Stadtwall

Der Kunstverein Kontura zeigt von Sonnabend an den ersten Teil seiner fünften Konzeptausstellung zum Thema Frieden. Auf dem Duderstädter Stadtwall haben Künstler rund 1500 Friedensfahnen aufgehängt. Fähnchen aus weißem Nesselstoff wehen an einer Schnur zwischen den Bäumen entlang des Walls.

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Fähnchen für den Frieden: Mitglieder des Kunstvereins Kontra bringen sie am Wall an.

Quelle: Gries

Duderstadt. Beschrieben sind die Friedensfahnen mit Bibelzitaten, Liedtexten, Sprüchen, Zitaten oder persönlichen Gedanken zum Thema Frieden. Sie sind Teil der diesjährigen Konzeptausstellung des Duderstädter Kunstvereins Kontura.

 
Nach der guten Resonanz zum  Wallprojekt im vergangenen Jahr - die Mitglieder des Kunstvereins  hatten Bilder an Bäumen des Walls befestigt, die bedrohte Tierarten zeigten -  knüpfen die Künstler um Christiane Mosler an dieses Projekt an. In den vergangenen Wochen waren die Stofffahnen und wasserfeste Stifte zum Beschreiben im Umlauf. Schüler, Senioren, Flüchtlinge, Vereine und Firmen beteiligten sich an der Aktion und beschrifteten Friedensfahnen. „Da es sich aber um ein Bürgerprojekt handelt, kann jeder ein Stück Stoff zum Thema Frieden beschriften und an der Schnur befestigen“, sagt Mosler. Es solle ein „weißes Band des Friedens um die Kernstadt Duderstadt, ein Wall des Friedens“, entstehen. Jedem Bürger werde somit die Möglichkeit gegeben, persönliche Sichtweisen, Erfahrungen, Wünsche und Gebete zum Thema „Frieden“ zu veröffentlichen.

 
Mosler klammert mit anderen Mitgliedern die Stoffstücke an die Schnur, die rund fünf Kilometer misst. 3000 Wäscheklammern aus Holz stehen zur Verfügung, um die Fähnchen zum Halten zu bringen. Schnell ist eine Routine beim Anbringen des Friedensbandes entstanden. Zwei Mitglieder spannen die Schnur, zwei andere befestigen die Fahnen mit Holzklammern, bevor sie letztlich noch mit Tackernadeln zusätzlich fixiert werden.

 
Das diesjährige Thema der Ausstellung −„Frieden“− erklärt Mosler mit Blick auf aktuelle Geschehnisse: „Das Thema steht nach den ganzen Zuspitzungen weltweit oben an“. Neben der Aktion auf dem Stadtwall gibt es Ausstellungen im Heimatmuseum, im Museumsgarten und im Rathaus.

 

Von Helena Gries

Programm im Überblick
7. Juni bis 6. September : Stadtwall, Bürgerprojekt „Prosa für den Frieden“, 1500 Friedensfahnen.     
 
12. Juni , 15 Uhr, Museumsgarten: Skulpturen-Park „Ein Garten für den Frieden“, Vernissage mit Performance und Musik. Ausstellung zu sehen sonnabends 11 bis 16 Uhr und sonntags 13 bis 18 Uhr, bis 30. August.
Für die Dauer der Ausstellung: Künstlertreff „Friede, Freude, Eierkuchen...“. Gespräche, Workshops und Café.
 
12. Juni , 15 Uhr, Heimatmuseum: Schulkooperation:  „Frieden“. Schülerexponate zum Thema Frieden, Vernissage mit  Performance und Musik. Öffnungszeiten: freitags bis sonntags 11 bis 16 Uhr, bis 6. September.
 
23. Juli , 19 Uhr, Rathaus: Kunstausstellung „Friedliche Bilder?“, Gemälde, Fotos, Objekte, Installationen.
Öffnungszeiten: montags bis sonntags 11 bis 16 Uhr, bis 23. August.
 
9. August , 14 Uhr: Friedensfest im Rahmen des LNS-Kultursommers im Museumsgarten mit Ausdruckstanz mit Tribal Roses, Vortrag von Gerhard Heinzerling und Friedens-Meditation ne
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