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Krippenausstellung im Duderstädter Ursulinenkloster

Ein Stück Weihnachten mehr Krippenausstellung im Duderstädter Ursulinenkloster

Wäre es Fußball, würde man sagen, mit dem Schlusspfiff hat gestern in der Liebfrauenkirche die Verlängerung begonnen. Denn mit einem Konzert des Tenors Jacek Dutka und des Organisten Lothar Rückert ist die Weihnachtszeit beendet worden – und zugleich eine Ausstellung internationaler Krippendarstellungen eröffnet.

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Unsichtbare Musiker: Tenor Jacek Dutka und Organist Lothar Rückert zeigen sich erst nach dem Konzert.

Quelle: Richter

Duderstadt. Dutka und Rückert präsentierten in der beinahe bis auf den letzten Platz gefüllten Klosterkirche Musik von Johann Sebastian Bachs „Präludium G-Dur“ über Peter Cornelius‘ Weihnachtslieder bis hin zu René Kollos „Weihnachtsfriede“.

Dabei zogen die Musiker das Publikum beinahe unsichtbar in ihren Bann, denn zu sehen waren der Tenor und der Organist erst, nachdem die letzten Töne polnischer Weihnachtslieder verklungen waren: Dann traten sie unter lang anhaltendem Applaus in den Altarraum und präsentierten sich den Zuhörern. Unter ihnen die größten Fans Dutkas, die Familie, die angereist war, um den Großvater beim Singen zuzuhören.

Doch nicht nur darin unterstützten die Verwandten den in Polen geborenen studierten Musiker, der bereits in 24 verschiedenen Ländern aufgetreten ist: Sie halfen ihm und seiner Frau Wanda Kordylewska-Dutka auch beim Aufbau der Ausstellung, die von nun an einen Monat lang im Ursulinenkloster zu sehen sein wird.

Darin zeigt das Ehepaar das Ergebnis einer 1982 per Zufall begonnenen Sammelleidenschaft. Zu diesem Zeitpunkt nämlich hätten die Eheleute in ihrer ersten Wohnung in Deutschland eine Krippe im Keller gefunden – zwischen Kartons und Müll. Ein Hobby war geboren.

In den vergangenen Jahrzehnten trugen Dutka und Kordylewska-Dutka Krippen aus aller Herren Länder zusammen, darunter Modelle in Nussschalen, auf Nagelköpfen und aus Bonbonpapier. Die rund 300 Exponate sind bis Sonntag, 1. Februar, täglich von 10 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr im Ursulinenkloster zu sehen.

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©Richter