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Konzertabend in der Eichsfeldhalle erinnert an Whitney Houston

Klangvolle Lektion Konzertabend in der Eichsfeldhalle erinnert an Whitney Houston

„Die Sängerin Whitney Houston ist tot“ - Mit der Nachricht, die 48-Jährige sei leblos in ihrer Badewanne aufgefunden worden, hat am Montagabend ein Abend in der Eichsfeldhalle begonnen, der von der ersten bis zur letzten Minute der Pop-Diva gewidmet war.

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Kerstin Heiles und das Ensemble der Münchner Tournee lassen die Pop-Diva wieder auferstehen.

Quelle: NE

Duderstadt. Ein alles andere als lebloser Abend. S

chmachtende Balladen wie „All at once“, „One moment in time“ oder „I will always love you“ wechselten sich ab mit diskotauglichen Dance-Hits aus der Geschichte, die Houston während ihres kurzen Lebens schrieb. Darunter „I wanna dance with somebody“, begeistert beklatscht vom Publikum in der nahezu ausverkauften Eichsfeldhalle, oder „I‘m every woman“.

 
Dabei beschränkte sich das Ensemble der Münchner Tournee nicht darauf, den Gesang von Kerstin Heiles mit Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Saxophon sowie Background-Gesang zu begleiten und die Protagonistin hübsch singen  und hübsch aussehen zu lassen. Zwischen den Stücken lieferte insbesondere Pianist Christoph Pauli von der Bühne herab Nachhilfe in Whitneylogie:

Dass die Sängerin nicht nur ein inniges Verhältnis zu ihrer Mütter hatte, sondern diese ihrer Tochter auch die ersten Auftritte als Sängerin und Model verschaffte, erfuhren die Zuhörer, bevor „I know him so well“ erklang. Im Original ein Duett mit der Mutter.

Dass Houston bei ihren Konzerten auf der Bühne stand, als habe sie einen Besenstiel verschluckt - bei aller Schönheit und gesanglicher Größe war sie eben kein Tanztalent - brachte die Gäste zum Schmunzeln. Dass die Pop-Diva rund 170 Millionen Tonträger verkaufte und sechs Grammys abräumte, zum Staunen.

„Die Sängerin Whitney Houston ist tot“ - Mit der Nachricht, die 48-Jährige sei leblos in ihrer Badewanne aufgefunden worden, hat am Montagabend ein Abend in der Eichsfeldhalle begonnen, der von der ersten bis zur letzten Minute der Pop-Diva gewidmet war. © Eckermann

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Dass sie gemeinsam mit Bobby Brown in die Drogenhölle ging, sich von ihm prügeln und bespucken ließ und in ihm dennoch die große Liebe sah, sorgte für Kopfschütteln. Ihm gewidmet ist der einzige selbstgeschriebene Whitney-Hit „My Love is your love“, das Heiles gemeinsam mit dem Publikum sang.

Den Namen des Mannes, der gleichzeitig Glück und Unglück in das Leben Houstons brachte, trägt auch eines der wenigen Stücke, die nicht von Houston gesungen wurden, und dennoch Einzug ins Programm fanden, Frank Zappas „Bobby Brown“. Untrennbar ist sein Name mit dem der Sängerin verbunden, mit ihrem Scheitern und mit ihrem Tod. Bei aller Tragik gelang es den Musikern doch, ihr Publikum positiv zu entlassen. Dank vieler unvergessener Hits.

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