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Kräutermarkt der Heinz-Sielmann-Stiftung findet großen Anklang

Gut Herbigshagen Kräutermarkt der Heinz-Sielmann-Stiftung findet großen Anklang

Der Kräutermarkt der Heinz-Sielmann Stiftung ist am sonnigen Ostermontag, 13. April,  über die Bühne gegangen. Menschenmassen haben sich auf Gut Herbigshagen getummelt. 

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Immer wieder Anziehungspunkt für die Menschen aus der Region: Besucher-Magnet Gut Herbigshagen.

Quelle: Walliser

Nicht nur Getreide, Obst und Gemüse spielen seit jeher eine Rolle, wenn es um den Anbau von Pflanzen geht. Seit Menschengedenken werden Kräuter zu den verschiedensten Zwecken angebaut und gesammelt. Manche dienen als Gewürz, andere als Heilmittel, nicht wenige sind beides – so Anis, Fenchel, Kümmel und Dill.

Der Kräutermarkt bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein zog die Besucher  zu hunderten auf das Gut Herbigshagen. Sie kamen so zahlreich, dass zu mancher Tageszeit auch benachbarte Wiesen als zusätzliche Parkflächen voll besetzt waren.

Auf die in der hiesigen Klimazone vorkommenden Kräuter machte der jährliche Kräutermarkt im Natur-Erlebniszentrum der Heinz-Sielmann Stiftung auf  Gut Herbigshagen aufmerksam. Informiert wurde unter anderem über Aroma, Wirkung und Geschichte verschiedenster einheimischer Kräuter. 

Anschauungsmaterial war ebenso en masse vorhanden. Schon ein kurzer Blick über einen Kräuterstand offenbarte Vielfalt. Allein Thymian gibt es in vielen Varianten – „Kompakt-Thymian“, „Lavendel-Thymian“ oder „Kaskaden-Thymian“, um nur einige wenige zu nennen.

Kleiner Landwirt

Aber auch, wer der Kräuter schon kundig war, kam am Ostermontag auf seine Kosten. Denn wie es das Wort „Markt“ ja bereits impliziert, wurden auch Kräuter feilgeboten – sowohl für die Küche als auch in Form von Setzlingen für den heimischen Garten oder Blumentopf. Dabei kamen die Kräuter sowohl von Bioland-zertifizierten Betrieben als auch aus dem Anbau innerhalb des Sielmann-Projekts „Der kleine Landwirt“. Ein Stand mit allerlei Tinkturen rundete den Markt ab. Der Stand „Dudel würzt“ ging das Thema geographisch an, informierte, wo welche Kräuter zu finden sind.

Doch nicht nur Kräuter standen im Mittelpunkt des Marktes auf dem ehemaligen Stadtgut.. Zum Thema Ostern erhielten die kleinen Gäste jede Menge Gelegenheiten zum Basteln. Auch die permanenten Einrichtungen des Natur-Erlebniszentrums waren geöffnet und lockten zum Besichtigen und Informationen sammeln. Dekoartikel und Puzzlespiele aus Holz waren an anderer Stelle im Angebot. Nahrungsbedürfnisse erfüllten diverse Stände – von solchen mit Kaltgetränken über solche mit Pommes Frites und Bratwurst bis zu dem der Pestalozzi-Schule, der auf bewusste und gesunde Ernährung ausgerichtet war. Für den historisch inspirierten Gaumen gab es Rahmflecken, eine Art Rahmbrot nach traditionellem Rezept.

                                                                                               Von Matthias Moneke

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