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Kreis Göttingen fördert Nachbarschaftshilfe in Duderstadt

Projekt Nächstenliebe kooperiert mit Caritas Kreis Göttingen fördert Nachbarschaftshilfe in Duderstadt

Mit dem Caritas-Verband für die Stadt und den Landkreis Göttingen hat das Duderstädter Projekt Nächstenliebe nun einen starken Kooperationspartner an seiner Seite. Die Zusammenarbeit biete für beide Seiten Vorteile, begründeten die Verantwortlichen beider Initiativen während der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Gemeinsam bilden die Vertragspartner nun das „Projekt Nächstenliebe – Nachbarschaftshilfe“.

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Organisieren Hilfe von Mensch zu Mensch: Initiatoren des Projekts Menschenliebe und Caritas-Vertreter Michael Mücke (rechts).

Quelle: Richter

Duderstadt. Einer der wichtigsten Gründe auf Seiten des Projekts Nächstenliebe sei die verbesserte Erreichbarkeit gewesen, erklärt Martin Grosche. Nun könnten sich Hilfesuchende und potenzielle Helfer während der Öffnungszeiten des Lorenz-Werthmann-Hauses an Michael Mücke wenden und hätten sofort den richtigen Ansprechpartner am Telefon. „Und wir können uns aufs Helfen konzentrieren“, sagt Karola van Almsick, die das Projekt gemeinsam mit Grosche leitet.

Zudem habe die Caritas Kontakte, die die derzeit 17 Aktiven des Projekts Nächstenliebe nutzen könnten, wenn sie selbst Hilfe bei der „Hilfe am Menschen“ bräuchten, unter deren Motto das Projekt läuft.

Im Zusammenhang mit der Kooperationsvereinbarung hat sich das Projekt Nächstenliebe – Nachbarschaftshilfe über die Stadt Duderstadt um Fördermittel des Landkreises für Nachbarschaftsinitiativen bemüht. 500 Euro monatlich erhalten sie gemeinsam, wobei 400 Euro an den Caritas-Verband gehen, 100 an das Projekt Nachbarschaftshilfe. „Allein hätten wir die Förderung nicht in Anspruch genommen“, erklärt Grosche. „Dann kam die Caritas ins Spiel“.  

Mithilfe eines neu gestalteten Flyers soll das „neue“ Projekt Nächstenliebe – Nachbarschaftshilfe in den nächsten Wochen in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Darauf sind neben Basisinformationen zum Projekt auch zwei Listen zum Ankreuzen zu finden. „Wir wollen schon einmal eine Idee davon vermitteln, wo wir Hilfe leisten und wo geholfen werden kann“, erklärt Michael Mücke vom Lorenz-Werthmann-Haus.

Zukünftig solle dann der Kontakt zu Nachbarschaftshilfen in der ganzen Region aufgebaut werden, ergänzt Ralf Regenhardt vom Caritas-Verband. „Hier kann ein Netzwerk entstehen, das in den kommenden Jahren immer größere Bedeutung gewinnen kann“, glaubt er und ermuntert die Verantwortlichen bestehender Projekte, sich zu melden.

Menschen Zeit schenken
Das Projekt Nächstenliebe hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen Zeit zu schenken. Es steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), Propst Bernd Galluschke und Pastorin Christina Abel. Ehrenamtliche übernehmen Gespräche, Gesellschaftsspiele oder Krankenbesuche. Hilfe wird aber auch bei der Bewältigung des Alltags geleistet, etwa bei der Kinderbetreuung, beim Einkaufen oder bei Behördengängen. Menschen, die diese Hilfe in Anspruch nehmen möchten, können sich montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr unter Telefon 0 55 27 / 84 74 34 melden. Das Projekt ist offen für weitere Ehrenamtliche. Dabei können Hilfesuchende zugleich auch Helfer sein.
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©Richter