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Kreiszeltlager der Jugendwehren in Potzwenden

Vielseitiges Programm Kreiszeltlager der Jugendwehren in Potzwenden

Rund 500 Jugendliche aus 40 Feuerwehren des Landkreises Göttingen verbringen zurzeit eine Ferienwoche im Zeltlager Potzwenden. Auch Gäste wie die Jugendfeuerwehren aus Altwarmbüchen, Elze, Wülfingen und Sachsenhagen nehmen wieder teil. Das Kreiszeltlager jährt sich zum 53. Mal.

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Sportliche Wettkämpfe wie das Tischtennisturnier sind einige der Aktivitäten beim Feuerwehr-Zeltlager in Potzwenden.

Quelle: Schauenberg

Potzwenden. Zwei Urgesteine auf der Kommandobrücke sind Lagerleiter Heinz-Uwe Koch und Spieleleiter Karl-Friedrich Jünemann, die beide seit den frühen 70er Jahren dabei sind. „So mancher, den wir als Kind hier kannten, ist jetzt Brandmeister oder leitet eine Jugendgruppe der Feuerwehren“, erzählt Jünemann, bevor er sich wieder dem Spielplan zuwendet. Der Ablauf der Sportwettbewerbe, Wanderungen und Orientierungsmärsche, Karaoke- und Diskoabende erfordert eine sorgfältige Organisation. „Einiges der Arbeit übernehmen die einzelnen Gruppen selbst“, sagt André Nörthemann, stellvertretender Leiter der Jugendfeuerwehr Mingerode. Zwar werde von Köchinnen das Essen zubereitet, aber den Abwasch oder die Reinigung der Toiletten teilten sich die Delegationen aus den einzelnen Ortschaften. Fast alle Feuerwehren haben sich im Lauf der Jahre ihren angestammten Zeltplatz unter den alten Bäumen nach eigenen Vorstellungen gestaltet mit stabilem Dach zum Druntersitzen oder fester Feuerstelle für das abendliche Lagerfeuer. „Beim Sturm in den vergangenen Tagen ist den Duderstädtern die Plane weggeflogen. Da die Gruppe gerade nicht da war, haben die Mingeröder das gesichert. Man hilft sich gegenseitig“, beschreibt Nörthemann die Kameradschaft untereinander.

 
Auch Sanitäter Daniel Weitemeyer ist mit seinem Team schon mehrmals dabei gewesen. „Kleinere Blessuren gibt es bei so vielen Teilnehmern in jedem Jahr, meist Insektenstiche, Verstauchungen oder Schürfwunden. Dieses Mal musste sogar der Rettungshubschrauber kommen, weil sich ein Mädchen beim Sport die Kniescheibe ausgerenkt hat“, erzählt er von den Einsätzen der Sanitäter.

 
Um den Tagesablauf zu organisieren, treffen sich alle zur Morgenrunde auf dem großen Platz. Da verkündet Lagerleiter Koch die Informationen zum Programm oder ermahnt auch mal die Gruppen, die nächtliche Ruhe besser einzuhalten. „Wir freuen uns, dass das Kreiszeltlager immer noch so gut angenommen wird“, sagt Koch. Zwar beklagten alle Feuerwehren im Landkreis Nachwuchsmangel, aber die, die sich noch ehrenamtlich für den Brandschutz einsetzten, kämen jedes Jahr gern wieder.

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©Richter