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Kriegsgräberfürsorge sucht Helfer

Bürgermeister ruft zur Mithilfe auf Kriegsgräberfürsorge sucht Helfer

Noch bis Ende November beteiligt sich der Duderstädter Ortsverband an der Sammelwoche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), Vorsitzender des Ortsverbandes, ruft zur Mithilfe auf.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. 842 Kriegsgräberstätten mit weit mehr als 2.000.000 Gräbern zumeist deutscher Soldaten unterhält und betreut der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eigenen Angaben zufolge in fast 100 Ländern der Welt. Sie seien geschützt durch internationales Völkerrecht: „Der Respekt vor den Toten wird hier höher gewertet als die Abscheu und die Fremdheit, die vom Grab eines oft grausamen Feindes ausgehen können“, erklärt der Verein in einer Mitteilung. Jede Kriegsgräberstätte sei „ein Lernort der Geschichte, der zeigt, dass es ins Unglück führt, wenn die Würde des Menschen nicht gewahrt wird“.

Haus- und Straßensammlung noch bis Ende November

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der Niedersächsische Landesverbandsvorsitzende des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge haben daher dazu aufgerufen, sich an der jährlichen Haus- und Straßensammlung zugunsten der deutschen Kriegsgräber zu beteiligen. Sie läuft bis Ende November. Auch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), der zugleich Vorsitzende des Ortsverbandes im Volksbund ist, bittet die Duderstädter um ihre Mithilfe. Freiwillige Helfer könnten dazu beitragen, auch in diesem Jahr ein gutes Sammelergebnis zu erzielen, erklärte er in einer Mitteilung.

Erlös für Grabpflege

Der Erlös der Sammlung ist auch für die Pflege und den Erhalt der deutschen Kriegsgräber im Ausland bestimmt. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe will der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten bewahren. „Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten“, erklärt der Verein. Weiteres Ziel sei der Abbau von Vorurteilen, „und dass aus ehemaligen Feinden Freunde werden“. Dazu sollen unter anderem die Jugendbegegnungsstätten und Jugendlagern des Volksbundes beitragen.

In diesem Zusammenhang weist Nolte darauf hin, dass am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht.

Kontakt für Freiwillige

Wer sich als Sammler beteiligen wolle, kann sich im Stadthaus, Worbiser Straße 9, Zimmer 31 melden. Telefonische Anfragen werden unter 05527/841131 beantwortet.

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