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Krippe dank Konjunkturpaket

Förderprogramme Krippe dank Konjunkturpaket

Mit milliardenschweren Förderprogrammen will die Bundesregierung die Folgen der Wirtschaftskrise abmildern. Wie sich dass in den Kommunen konkret auswirkt, zeigte sich im Bauausschuss der Stadt Duderstadt. 

Dort gab der Leiter des Fachbereiches Bauen, Manfred Bause, einen Überblick über die Investitionen, die nun möglich sind.So soll beispielsweise die Sanierung der Grundschulen in der Kernstadt über das Konjunkturprogramm I realisiert werden. Vorgesehen ist unter anderem die Erneuerung von Fenstern in den Ferien.

Durch das Konjunkturpaket II soll die Schaffung einer zweiten Kinderkrippe im Haus St. Georg ermöglicht werden. Sanierungsvorhaben in der Grundschule Tiftlingerode können erst umgesetzt werden, wenn es klare Regelungen zur Verwendung der Fördergelder gibt. Das soll im Herbst der Fall sein.

Vorgesehen ist die Erneuerung der Fassade des Stadthauses. So soll der Energieverbrauch des Gebäudes gesenkt werden. Aus dem Sonderförderprogramm Schulen sollen rund 86000 Euro für die Erneuerung der Toilettenanlagen in der Elisabeth-Schule und der Grundschule Mingerode fließen. Ob aus dem Sonderförderprogramm Sport Mittel für die Sanierung der Sporthalle Mingerode bereitgestellt werden, bleibe abzuwarten, so Bause. Für 2009 schließlich sollen auch Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule Hilkerode und am Kindergarten in Westerode angemeldet werden. Insgesamt, so fasste Bause abschließend zusammen, sei das Beantragen von Fördergeldern sehr aufwändig, schwierig und zeitlich schlecht überschaubar.

  Schutz von Radfahrern

Im Bauauschuss bezog Bause auch Stellung zu einem Antrag der FDP. Die Freidemokraten wollen den Fahrradweg entlang der B 247 im Bereich der Weinbergkurve durch Leitplanken gesichert sehen. Bause teilte dazu mit, dass die zuständige Landesbehörde auf Nachfrage erklärt habe, keine generelle Gefährdung der Radfahrer durch den Autoverkehr zu sehen. Dennoch habe sich der Leiter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr in Goslar, Günter Hartkens, bereit erklärt, in einem besonders kritischen Bereich zwischen Straße und Radweg eine Leitplanke anbringen zu lassen, fügte Bause hinzu.

Von Sebastian Rübbert

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