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Geschenke auf den letzten Drücker

"Kunst, Kitsch und Krempel" beim Kulturwerk Geschenke auf den letzten Drücker

Wer am Freitag auf den letzten Drücker ein Weihnachtsgeschenk gesucht hat, konnte im Duderstädter Gewerbepark Euzenberg fündig werden. Bei „Kunst, Kitsch und Krempel“ gab es jede Menge Auswahl und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Mehrere Hundert Besucher kamen in Halle 16.

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Michaela Schreier liest aus ihrem neuem Buch „Piris wundersame Reise zum Nordpol“.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Das Angebot zum Last-Minute-Christmas-Shopping verband Flohmarkt mit Gesang, Kunsthandwerk mit Konzert und Leckereien mit Lesung. „Wir versuchen eine Halle zu befrieden, in der vorher Munition hergestellt wurde, und wollen Menschen generationenübergreifend an diesem Ort zusammenbringen und an Kultur heranführen“, sagte Martin Wihgrab, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins Kulturwerk Euzenberg, der erfreut über das große Besucherinteresse war.

Kunst, Kitsch und Krempel

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Beim Betreten der Halle fiel der Blick auf Verkaufsstände und ein rotes Sofa. Dort saß zum Auftakt die Duderstädter Autorin Michaela Schreier und las eine Weihnachtsgeschichte aus ihrem Anfang des Monats erschienenen Buch „Piris Piraten-Geschichten“. „Man ist so gefangen von der Geschichte, dass man die Unruhe ringsum gar nicht merkt“, meinte Brigitte Weller, die mit ihrer Enkeltochter Ronja-Marie die Lesung verfolgte und den Ort des Geschehens „urig“ fand.

Geschäftiges Treiben herrschte derweil an den Ständen. Von selbstgefertigten Bastelarbeiten über Bücher, Spiele, Schmuck, Schallplatten bis zu vielem mehr reichte die Auswahl. „Die Halle ist schon eine schöne Kulisse“, meinte Heidrun Müller-Buss. Kleine selbstgefertigte Boxen aus Tonkarton waren bei der Obernfelderin besonders gefragt.

Als Mutter eines Kulturwerkmitgliedes verkaufte Vera Klapprott sowohl Spenden von Mitgliedern des Vereins als auch von Nicht-Mitgliedern. Die Halle rege an, über die Geschichte und frühere Nutzung des Standortes nachzudenken, so die Duderstädterin, deren Vater beim Unternehmen Piller gearbeitet hat.

„Ich bin erstaunt, wieviele Leute kommen“, sagte Beate Stender. Die Standbetreiberin aus Gieboldehausen registrierte ein großes Interesse an Engeln.

Während an den Ständen viele Artikel einen neuen Besitzer fanden, gab vor dem Sofa Musik den Ton an. Die Gruppe „New Voices“ interpretierte Kompositionen aus verschiedenen Genres und erntete dafür viel Beifall ebenso wie „Sing & fun“, die Fördergruppe des Kulturwerks. Für Partystimmung in der Halle sorgten am Abend „Four men work“ mit rockigen Klängen sowie die Bernd und Bernie Band mit Rock‘n Roll.

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©Richter