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Kunst vom Kirchturm bis zum Kellergewölbe

Stadtrundgang mit Kultur-Stationen Kunst vom Kirchturm bis zum Kellergewölbe

Duderstadt soll am Sonnabend, 22. Oktober, der letzte der fünf Exkursionsorte zur „Denkmal!Kunst“ sein. Innerhalb des Walles sollen historische Gebäude zu Galerien für einen Tag werden.

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Duderstadt aus der Luft.

Quelle: Mischke

Duderstadt. Die lokalen Unterstützer der Initiative in den Städten des Fachwerk-Fünfecks - Duderstadt, Einbeck, Northeim, Osterode und Hann. Münden - sind am Dienstagabend tiefer in die Planung der Veranstaltung eingestiegen. Eine Besichtigungstour wie in Hann. Münden und Osterode, wo die Rundreise bereits Station gemacht hat, soll es am Veranstaltungstag geben - jenseits der üblichen Stadtführungen, aber ohne die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu vernachlässigen. Besondere Denkmäler innerhalb des Walles sollen als Orte der Kultur dienen, mit Ausstellungen, Musik, Lesungen oder auch Lichtkunst.

Anmeldungen

Interessierte können sich unter Telefon 05541/9579916 oder per E-Mail an denkmalaktivisten@googlemail.com melden. Für das „Denkmal!Kunst“-Festival im kommenden Jahr werden zudem Vorschläge für Buttons gesucht, die „Denkmal“ und „Kunst“ in den fünf Fachwerk-Städten symbolisieren.

Auch hierzu können Vorschläge gemacht werden.

Vom Kirchturm bis zum Kellergewölbe reichten die Ideen, die die „Denkmalaktivisten“ während ihres Planungstreffens vorschlugen. So nennt Organisator Bernd Demandt seine „Truppe vor Ort“. Das Organisationsteam besteht aus Künstlern, Musikern, Denkmalinteressierten und Sponsoren und könne jederzeit erweitert werden, erklärte Demandt.

Gemeinsam stellten die Teilnehmer des Planungstreffens eine Liste von Objekten zusammen, die als Galerie für einen Tag in Betracht kämen. Dabei legten sie Wert darauf, nicht allein die Vorzeige-Sanierungsobjekte im Stadtgebiet zur Geltung zu bringen, sondern auch Leerstände oder in Sanierung befindliche Häuser einzubeziehen. Das „Alte“ in Korrelation mit der Kunst zu setzen, darin bestehe der Charme der Initiative „Denkmal!Kunst“, die neugierig machen wolle auf Kunst und auf Fachwerk, so Demandt.

An den jeweiligen Stationen sollen Teilnehmer der Exkursion die Kunst lokaler Akteure kennenlernen können: Ausstellungen sind ebenso vorgesehen wie Lesungen und Konzerte oder aber Darbietungen der darstellenden Kunst. Das Programm soll während zweier weiterer Planungstreffen festgezurrt werden, derzeit aber gebe es noch Spielraum für Immobilienbesitzer oder Künstler, sich zu bewerben, sagte Demandt.

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©Richter