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Lebendiger Adventskalender in Rüdershausen endet

Eine Menge Steine Lebendiger Adventskalender in Rüdershausen endet

Schulter an Schulter stehen die Besucher, mit Regenschirmen vor Wind und Wetter geschützt. Illuminiert von Kerzenschein blicken sie in ein kleines Faltprospekt und singen fröhlich „Alle Jahre wieder“.

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Singen unter dem Carport: lebendiger Adventskalender.

Quelle: Weseloh

Rüdershausen. Alle Jahre wieder, nun zum dritten Mal, bereitet Erika Hilbert eine Station für den „Lebendigen Adventskalender“ vor. Sie hat den Carport vor ihrem Haus geschmückt, Kinderpunsch, Glühwein und Kakao bereitet, Brote geschmiert.

Etwa 30 Gäste haben sich zu dem vom Emmaus-Jugendzentrum initiierten Treffen eingefunden, um gemeinsam die Vorweihnachtszeit zu feiern und einander nahe zu sein. „Es benötigt viel Liebe, viel Arbeit und viel Geld, um so einen Abend auf die Beine zu stellen“, sagt Hilbert. Es lohne sich jedoch immer. Die Gesichter, auch die der Besucher, die keinen Platz unter dem Carport gefunden haben und im Nieselregen stehen, strahlen und geben ihr Recht.

Nach gemeinsamen Liedern und einem Gebet wird gegessen, getrunken und geklönt. Nach einem Moment der Ruhe ergreift Elvira Werner vom Jugendzentrum das Wort: „Diese Abende sind ein Zeichen der Wertschätzung.“ Die Zuhörerschaft reagiert mit einstimmigem Zuspruch.

Auch im Sinne dieser Wertschätzung füreinander plante Emmaus eine Aktion für den lebendigen Adventskalender. Jeder der Besucher bekommt von Werner einen weißen Stein, auf dem sie ihre Namen schreiben konnten. Die beschrifteten Steine werden dann, mit den anderen, die bereits auf den zurückliegenden Abenden gesammelt wurden, Teil einer besonderen Aktion: Am ersten Weihnachtstag werden die Steine vom Altar in der Kapelle des St.-Georg- Hauses in Duderstadt zur Krippe gelegt. Dies symbolisiert laut Werner den Weg, den alle zur Weihnachtszeit zusammen zurücklegen.

„Da kommt schon eine ganze Menge an Steinen zusammen“, sagt die Duderstädterin. Etwa 500 schätzt sie. „Es haben so viele Leute mitgemacht, dass ich die Steine gar nicht mehr alleine heben kann“, freut sie sich.

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