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Tod im Hartmannkanal war Unglück

Duderstadt Tod im Hartmannkanal war Unglück

Bei der am Dienstag im Duderstädter Hartmannkanal gefundenen Leiche handelt es sich um einen 45-jährigen Mann aus Duderstadt. Das hat die Göttinger Polizei-Pressesprecherin Jasmin Kaatz am Freitag auf Nachfrage des Tageblatts mitgeteilt.

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Quelle: Wenzel/Archiv

Duderstadt. Bei der Obduktion des Leichnams sei Ertrinken als Todesursache festgestellt worden. Der Leichnam sei nach Angaben von Kaatz auf Anordnung des Amtsgerichts am Donnerstag obduziert worden. „Bei der Untersuchung sind keine Spuren einer Fremdeinwirkung festgestellt worden“, erklärte die Pressesprecherin. Deshalb gehe die Polizei weiter von einem Unglücksfall aus.

Ein Passant hatte am Dienstag gegen 10.30 Uhr die Polizei darüber informiert, dass in der Nähe der Steintorstraße ein lebloser Körper im Hartmannkanal liege. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der Person feststellen.

Keine genauen Erkenntnisse über Ünglückshergang

Wie der Mann in den Kanal geraten sei, darüber könne nach Aussage von Kaatz auch nach der Untersuchung nur spekuliert werden. Zwar habe es am Fundort an der steilen Böschung niedergedrücktes Gras gegeben, doch daraus ließen sich keine genauen Erkenntnisse über den Hergang schließen.

Kaatz berichtete weiter, dass der Leichnam im Anschluss an die Obduktion zur Bestattung freigegeben wurde. Allerdings stünde noch eine weitere Untersuchung an. Durch ein toxikologisches Gutachten solle geklärt werden, ob zum Beispiel Hinweise auf Alkoholkonsum vorhanden sind.

Die Auswertung eines solchen Gutachtens werde aber eine gewisse Zeit dauern, sagte Kaatz weiter. Mit Ergebnissen sei deshalb in den kommenden Tagen noch nicht zu rechnen.rf

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