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Leitung auf dem Pferdeberg komplett

Kolping-Ferienparadies Leitung auf dem Pferdeberg komplett

Der Umbau im Kolping-Ferienparadies dauert an. Das gilt derzeit noch für das Gebäude auf dem Pferdeberg, in dem acht Appartements behindertengerecht gestaltet werden. Das gilt jedoch nicht mehr für das Leitungsteam des Ferienparadieses. Gut vier Monate nach der letztlich einvernehmlichen Trennung des Kolping-Familienwerks vom Leiter-Ehepaar Pangritz steht ein neues Team an der Spitze des Hauses.

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Winterliche Idylle: Nach den monatelangen Turbulenzen um die Leitung des Hauses liegt das Kolping-Ferienparadies wieder ruhig auf dem Pferdeberg.

Quelle: Pförtner

Nachdem die inhaltliche Betreuung der Gäste, das heißt die Ausarbeitung von Programmen und die Organisation von Aktivitäten der Besuchergruppen, bereits seit einigen Monaten in den Händen von Janine Ley liegt, hat zum 1. Dezember Talvan von Rauchfuß die Leitung des operativen Geschäfts übernommen. Mit Thomas Kleen ist schließlich zum 6. Januar das Marketing, das heißt Werbung und Kundenakquise, als eigenständiger Bereich in der Leitung des Hauses personell besetzt worden. Trotz unterschiedlicher Aufgabenbereiche verstehen sie sich als Team, das sich durch unterschiedliche Berufsbiografien und entsprechender Schwerpunkte ergänzt.

„Nur ein Team kann die Zukunft dieses Hauses sein“, betont von Rauchfuß. Darin spiegele sich die „Solidarität im Sinne von Kolping“ wider, die die Einrichtung auf dem Pferdeberg präge. Der 50-jährige Schotte mit deutschen Vorfahren hat als Hotelbetriebswirt zwei Jahrzehnte in der „klassischen Hotellerie“ gearbeitet, wie er beschreibt. Zuletzt war aber auch er Leiter einer Hauses in karitativer Trägerschaft.

Kleen verweist ebenfalls auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Hotellerie. Seine Aufgabe sei es, „die Übernachtungszahlen nach oben zu bekommen“. Konkret gehe es darum, das Haus ganzjährig auszulasten, indem beispielsweise das Ferienparadies als Tagungsort bekannt gemacht werde. „Auch für Businessreisende sind wir eine Übernachtungsalternative“, so Kleen. Als „Quereinsteigerin“ sieht sich Ley. Die Forstwirtin betont jedoch, schon Erfahrung in der Gästebetreuung zu haben. Ihre Aufgabe sei es, Programme für Gäste zu entwickeln, sei es als monatliches Angebot oder auch gezielt für einzelne Besuchergruppen. Sie lebe seit fünf Jahren in Duderstadt, so die Schleswig-Holsteinerin. „Das ist meine Heimat geworden“, deren Reize sie den Gästen vermitteln wolle, beschreibt sie ihr Tätigkeitsfeld.

Hinter dem Leitungsteam steht die ehrenamtliche Führung des Kolping-Familienwerkes. Vorsitzender Klaus Bechtold betont, die Hauptaufgabe des Ferienparadieses sei es nach wie vor, „Kolping-Mitgliedern die Möglichkeit zum Auftanken zu geben“. Diese Stammgäste zu halten und zu pflegen und gleichzeitig neue Zielgruppen anzusprechen, sei die Aufgabe des neuen Leitungsteams, fasst Geschäftsführer Josef Teltemann zusammen. Das Finanz-Controlling des Ferienparadieses liegen in den Händen von Jürgen Pfad, „damit sich die neue Leitung des Hauses ganz auf seine Aufgaben konzentrieren kann“. Pfad führt seit 2003 die Bücher und sagt zur jetzigen personellen Lösung: „Wir haben ein gutes Team. Es macht Spaß.“

Ulrich Lottmann

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