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Lesung und Fürbitten

Pfarrgemeinde St. Cyriakus Lesung und Fürbitten

Der Lektorenkreis der Pfarrgemeinde St. Cyriakus sucht Verstärkung. Aufgaben der Mitglieder sind die Lesung und das Vortragen der Fürbitten.

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Die St.-Cyriakus-Pfarrgemeinde sucht Ehrenamtliche, die sich als Lektoren engagieren möchten.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Neun Ehrenamtliche umfasst der Kreis derzeit. Sie treffen sich im zweimonatigen Rhythmus im Pfarrheim, um abzusprechen, wer welche der Vorabendmessen am Sonnabend und Messen am Sonntag mitgestaltet.

„Ich habe mal in einem Familiengottesdienst einen Text vorgelesen und wurde hinterher vom Lektorenkreis angesprochen“, erzählt Manuela Kopp. Zur Vorbereitung lese sie den Text zunächst im Zusammenhang. „Dann gehe ich Zeile für Zeile vor“, berichtet die Lektorin. Wichtig sei ihr, „herauszufinden, was derjenige, der das geschrieben hat, damit sagen will“.

Inhalte näher bringen

Den Text trage sie vor dem Gottesdienst einem ihrer vier Kinder vor. „Die sind meistens zufrieden“, so Kopp, die vor zwei Jahren auch beim ZDF-Fernsehgottesdienst dabei war. Die Betonungen würden vorgegeben, zu Beginn ihrer Lektorentätigkeit habe sie einen Kurs absolviert, in dem vermittelt worden sei, „wie man sich in eine Lesung hineinversetzen und den Inhalt rüberbringen muss“.

Durch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist die Leiterin der Gruppe, Mechthild Bernhardt, zum Kreis der Lektoren gekommen. „Ich habe die Mess- oder Andachtsvorbereitung gemacht und war am Altar jedes Mal bei den Fürbitten oder Lesungen dabei“, berichtet sie. Danach sei jemand auf sie zugekommen und habe gesagt, dass sie schön lese, so Bernhardt, der es wichtig ist, „die Botschaft Gottes zu verbreiten“.

„Man ist Mittelpunkt des Geschehens, aber man ist in einer Rolle da“, beschreibt Margit Oberthür ihre Tätigkeit. Wichtig sei nicht sie, sondern das, was sie lese.

Kontakt

Wer den Lektorenkreis verstärken möchte, melde sich beim Büro der Pfarrgemeinde St. Cyriakus, Telefon 0 55 27 / 8 47 40.

Für Klaus Brune ist es „ein Dienst für die Gemeinde“. Manchmal habe er schon Lampenfieber, „wenn die Messe voll ist oder ein besonderer Kreis da ist“. Die Texte würden sich in einem dreijährigen Turnus wiederholen. Abweichungen könne es bei besonderen Anlässen geben oder wenn der Priester der Ansicht sei, dass der Text nicht zu seiner Predigt passe. Im Internet könne man sich die Texte von Schauspielern gesprochen anhören und dabei feststellen, wie sie betonen und an welchen Stellen sie Pausen machen. Brune schaut sich auch die Fernsehgottesdienste an, um zu vergleichen, „wie es andere Lektoren machen“.

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