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Liegewiese, Partyraum und Sportanlagen

Ideenwettbewerb Talwiese Liegewiese, Partyraum und Sportanlagen

Zeltplatz samt Liegewiese, Kiosk mit Partyraum, Spielgeräte für Kinder und jede Menge Anlagen, um Sport zu treiben: Mit ihrem Vorschlag hat Johanna Schenke die Jury überzeugt. Sie hat den vom Ortsrat ausgerufenen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung der Talwiese gewonnen.

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Mitglieder des Ortsrates küren die Gewinnen des Ideenwettbewerbs.

Quelle: Eckermann

Duderstadt. Die Plätze im Zuschauerraum im Großen Sitzungssaal des Rathauses haben am Mittwochabend nicht ausgereicht, so viele Zuhörer verfolgten den Beginn der Sitzung des Ortsrates der Stadt Duderstadt. Überwiegend junge Leute tummelten sich auf den Plätzen, dazwischen einige Lehrer. Kein Wunder: Die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs, den der Ortsrat ausgeschrieben hatte, sollten bekanntgegeben werden – und die Jugendlichen gehörten zu denen, die Vorschläge zur Neugestaltung des Areals Talwiese gemacht hatten.

Spielgeräte, Sportanlagen und Gelegenheit zum Grillen – Die meisten der Teilnehmer des Ideenwettbewerbs stimmten darin überein, dass diese Dinge auf der Talwiese vorhanden sein sollten, um das derzeit beinahe ungenutzte Sportplatzareal flott zu machen. Aber es gab auch außergewöhnliche Ideen wie die Installation einer Go-Kart-Bahn, einer Rodelbahn oder eines „Menschenkickers“. Für diese Einfälle wurden die Schüler der Klasse 7a der Heinz-Sielmann-Realschule belobigt.

Sie erhielten für ihre Kreativität ebenso einen durch Volksbank Mitte und Sparkasse Duderstadt gestifteten Preis wie Oskar Kollenrott. Er hatte sich große Mühe gegeben, seine Vorschläge möglichst detailgetreu zu formulieren – Bis hin zu einem neuen Standort für den Basketballkorb, an dem die Spieler nicht von der Sonne geblendet würden.

Derzeit gibt es auf der Talwiese die Möglichkeit, Basketball zu spielen oder die BMX-Bahn zu nutzen. Zu wenig, darin waren sich im Vorfeld die Mitglieder des Ortsrates einig gewesen und hatten den Wettbewerb ausgelobt. Ortsratsbeauftragte Doris Glahn (SPD), Architekt Michael Schmutzer, BBS-Schulleiterin Sabine Freese, ihre Kollegin Schwester Dorothea Rumpf, die die Vinzenz-von-Paul-Schule leitet und Vertreter der Sparkasse und der Volksbank – Markus Teichert und Björn Henkel – bildeten eine Jury, um aus mehr als 20 Vorschlägen die besten drei zu prämieren.

Platz drei ging dabei an Jill Werner. Sie hatte außer einem Mini-Fußballfeld, Basketball- und Beachvolleyballfeldern auch eine Outdoor-Tanzfläche vorgeschlagen. „Außerdem hat sie sich Gedanken gemacht, ob man nicht das Jufi auf der Talwiese platzieren könnte“, begründete Glahn. Den zweiten Platz heimsten Schüler der Vinzenz-von-Paul-Schule ein, deren Vorschlag sich besonders durch eine „durchdachte Struktur“ ausgezeichnet habe, so Glahn. Der erste Platz ging schließlich an Johanna Schenke.

„Wir wollen sehen, was von den Ideen wir jetzt realisieren können“, sagte Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU). Es sei ein langgehegter Wunsch des Ortsrates, die Talwiese zu verändern. Um ein Zeichen in diese Richtung zu setzen, einigten sich die Mitglieder des Gremiums darauf, rund 11 000 Euro aus Ortsratsmitteln zur Gestaltung von Spielpläktzen mit Schwerpunkt auf der Talwiese bereitzustellen.

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