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Lies stellt Erneuerung der L 569 in Aussicht

Sofern Mittel zur Verfügung stehen Lies stellt Erneuerung der L 569 in Aussicht

In einem Brief an Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU) stellt Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies (SPD), die Erneuerung der Landesstraße 569 im Bereich Wöllmarshausen im kommenden Jahr in Aussicht. Voraussetzung sei, dass Mittel zur Verfügung stünden.

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Quelle: Richter

Nesselröden. Wiederholt hatte sich Goebel an Lies gewandt, um auf die Fahrbahnschäden auf einem rund zehn Kilometer langen Teilstück der L 569 hinzuweisen und damit eine höhere Priorität zu erreichen. „Die mehrmaligen Nachfragen haben sich ausgezahlt“, sagte Goebel auf die Antwort des Ministers hin, „vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel“ den Abschnitt 2016 zu sanieren. 

Es werde sich, so Lies, um eine „grundhafte und damit nachhaltige Erneuerung“ handeln, also keine Oberflächensanierung. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr rechne mit Kosten von rund 1,8 Millionen Euro.

Goebel hofft, dass mit den Bauarbeiten bereits im Frühjahr begonnen werden könne. Ob es dazu kommen wird, steht aber noch in den Sternen. „Ich bitte um Ihr Verständnis, dass eine Baumaßnahme dieser Größenordnung eine gewisse Zeit der Vorbereitung und eine entsprechende finanzielle Absicherung im Landeshaushalt benötigt“, heißt es im Schreiben des Ministers. Lies weist darauf hin, dass niedersachsenweit auf rund 8000 Kilometern das Straßennetz vernachlässigt worden sei, „so dass ein Investitionsstau von mehr als 250 Millionen Euro entstand.“

Bei der Landesstraße handelt es sich um die zweite große Pendlerstrecke zwischen Duderstadt und Göttingen neben der Bundesstraße 27. Derzeit wird der Verkehr dort ausgebremst, da der Zustand der Straße Geschwindigkeitsbegrenzungen auf bis zu Tempo 60 nötig machte.

Aufgrund der Bedeutung der Straße hatten sich Goebel,  Landtagsabgeordneter Lothar Koch, Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte und Nesselrödens Ortsbürgermeister Bernd Frölich (alle CDU) in der Vergangenheit mehrmals für den Ausbau der Straße stark gemacht. Frölich hofft auf eine baldige Umsetzung: „Für die vielen Pendler wäre es eine Riesenerleichterung.“

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